Abo
  • Services:

UTM: Nokia lässt Drohnen am Flughafen steigen

Drohnenflüge in Arealen, wo das sonst verboten ist: Nokia testet an einem niederländischen Flughafen ein System, das die unbemannten Fluggeräte sicher steuern soll - in der Nähe von Verkehrsflugzeugen, aber auch in dicht besiedelten Städten.

Artikel veröffentlicht am ,
Octocopter: sicher fliegen, wo es sonst verboten ist
Octocopter: sicher fliegen, wo es sonst verboten ist (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Drohnen am Flughafen? Geht gar nicht. Geht doch, sagt Nokia: Das finnische Unternehmen testet an einem Flughafen in den Niederlanden ein System, das es ermöglichen soll, die unbemannten Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) in heiklen Umgebungen einzusetzen.

Stellenmarkt
  1. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Oberpfaffenhofen bei München
  2. BWI GmbH, Nürnberg, München, deutschlandweit

UAV Traffic Management (UTM), etwa Verkehrsleitsystem für unbemannte Fluggeräte, nennt Nokia das System. Damit sollen die Copter auch in Arealen sicher fliegen, in denen sie sonst verboten sind. Dazu gehören neben Flughäfen beispielsweise auch Städte oder Menschenansammlungen.

UAVs müssen außer Sicht gesteuert werden

Für solche Einsätze sind ein automatisierter Flug, die Einrichtung und Einhaltung von Flugverbotszonen sowie die Steuerung der UAVs außer Sicht (Beyond Visual Line Of Sight, BVLOS) notwendig. Wichtig sind dabei sehr kurze Latenzzeiten und eine hohe Zuverlässigkeit. Die sollen durch den Einsatz von LTE und 5G sowie Mobile Edge Computing (MEC) sichergestellt werden.

Nokia wird die Drohnen mit einem LTE-Modem, einem GPS-Transceiver sowie Telemetrie-Modulen ausstatten. Gesteuert wird das UTM durch Nokias Airframe-Plattform. Das System überwacht den Luftraum und steuert die Flugbahnen der UAVs.

Drohnen koordinieren sich

Über eine Smartphone-App kann der Betreiber eine Flugerlaubnis für seine UAVs abrufen, sie informiert ihn zudem in Echtzeit über Flugverbote. Die Copter sollen sich aber untereinander vernetzen und Informationen über dynamische Flugverbotszonen austauschen, damit sie der bemannten zivilen Luftfahrt nicht in die Quere kommen.

Der Test wird am Flughafen Twente in Enschede im Osten der Niederlande stattfinden. Zum Start veranstalten die Beteiligten einen Informationstag für die Öffentlichkeit, an dem verschiedene Einsatzmöglichkeiten für die UAVs vorgeführt werden, etwa um an einem Flughafen Vogelschwärme zu vertreiben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,99€
  3. 4,99€

Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9380) - Test

Das aktuelle XPS 13 entspricht vom Gehäuse her dem Vorgänger, allerdings sitzt die Webcam nun oberhalb des Displays und vor dem matten Panel befindet sich keine spiegelnde Scheibe mehr. Zudem fallen CPU-Geschwindigkeit und Akkulaufzeit höher aus.

Dell XPS 13 (9380) - Test Video aufrufen
Falcon Heavy: Beim zweiten Mal wird alles besser
Falcon Heavy
Beim zweiten Mal wird alles besser

Die größte Rakete der Welt fliegt wieder. Diesmal mit voller Leistung, einem Satelliten und einer gelungenen Landung im Meer. Die Marktbedingungen sind für die Schwerlastrakete Falcon Heavy in nächster Zeit allerdings eher schlecht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer und dpa

  1. SpaceX Raketenstufe nach erfolgreicher Landung umgekippt
  2. Raumfahrt SpaceX zündet erstmals das Triebwerk des Starhoppers
  3. Raumfahrt SpaceX - Die Rückkehr des Drachen

TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

    •  /