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UTC: ITU entscheidet erst 2023 über Schaltsekunde

Die Schaltsekunde bleibt fürs Erste: Die Fernmeldeunion ITU hat wieder keine Entscheidung getroffen, ob die Schaltsekunde abgeschafft wird. Systemadministratoren müssen weitere acht Jahre damit klarkommen, dass die Uhr angehalten wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Uhr im Straßburger Münster (Symbolbild): Probleme für Computersysteme
Uhr im Straßburger Münster (Symbolbild): Probleme für Computersysteme (Bild: Patrick Hertzog/AFP/Getty Images)

Wieder keine Entscheidung über die Schaltsekunde: Die Internationale Fernmeldeunion (International Telecommunication Union, ITU) hat sich erneut um eine Entscheidung über die Schaltsekunde gedrückt. Sie ist bis ins kommende Jahrzehnt aufgeschoben.

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Die Schaltsekunde - und ihre mögliche Abschaffung - war ein Tagesordnungspunkt der World Radiocommunication Conference (WRC-15), die am 2. November in Genf begonnen hat und am 27. November endet. Eine Schaltsekunde soll die astronomische Zeit und die gemessene Zeit, die koordinierte Weltzeit (Coordinated Universal Time, UTC), in Einklang bringen. Dazu wird die UTC in unregelmäßigen Abständen für eine Sekunde angehalten - meist in der Silvesternacht oder in der Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli.

Die Schaltsekunde wurde 1972 eingeführt

Eingeführt wurde die Schaltsekunde 1972. Die letzte gab es im Sommer dieses Jahres. Die Schaltsekunde, vor allem die Unregelmäßigkeit, mit der das zuständige Bureau International des Poids et Mesures (BIPM) diese verteilt, bereitet Computersystemen immer wieder Probleme. 2012 etwa fielen viele Linux-Server aus.

Dieses Jahr waren die Probleme zwar weniger gravierend. Eine Reihe von Ländern will jedoch die Schaltsekunde abschaffen, darunter die USA. Dazu konnte sich die ITU - wie schon im Jahr 2012 - nicht durchringen. "Weitere Studien über die Auswirkungen und Einführung einer künftigen Refenz-Zeitskala" seien erforderlich, teilte die ITU mit.

Eine Entscheidung ist vertagt - bis zur übernächsten WRC. Die findet im Jahr 2023 statt. Die nächste WRC ist im Jahr 2019.



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Van Bomber 24. Nov 2015

Ich verstehe den ganzen Bohei darum nicht. Wo ist denn das Problem? Mir fällt das...

Bonita.M 23. Nov 2015

Macht Software nur unnötig kompliziert.

lord.dodoka 23. Nov 2015

hatte es dann beim 2. mal lesen bemerkt :D


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