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USK-Statistik 2011: Weniger Casualgames, aber neue Konsolengeneration

Mehr Onlinespiele, weniger Casualgames - und das Ende des aktuellen Hardwarezyklus ist absehbar: Das sind aus Sicht von USK-Chef Felix Falk die derzeit wichtigsten Trends im Spielebereich.

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Felix Falk, Geschäftsführer USK
Felix Falk, Geschäftsführer USK (Bild: USK)

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat ihre Statistik für das Jahr 2011 vorgelegt. Die Jugendschützer - sie vergeben die farbigen Siegel mit den Altersfreigaben - haben im vergangen Jahr rund 2.700 Prüfungen durchgeführt, das sind rund fünf Prozent weniger als 2010. Die USK erklärt das auch damit, dass die Entwickler ihre Spiele immer stärker auf die zukünftige Konsolengeneration auszurichten beginnen. Auch wenn der aktuelle Hardwarezyklus der längste sei, der jemals stattfand, seien sinkende Veröffentlichungszahlen doch bei jedem Übergang zu einer neuen Generation zu beobachten.

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Gleichzeitig machen Mobile-, Browser- und Socialgames sowie das Onlinesegment auf den Spielkonsolen einen immer größeren Anteil aus. "Während die Zahl der Prüfverfahren für Spiele im Handel 2011 leicht rückläufig war, haben wir unser Engagement im Online-Jugendschutz umso stärker ausgebaut", kommentiert Felix Falk, Geschäftsführer der USK.

Im Hinblick auf die USK-Genres werde deutlich, dass sich der Anteil der in den vergangenen fünf Jahren boomenden Casualgames wieder normalisiert. Weil in diesem Bereich jugendschutzrelevante Inhalte kaum eine Rolle spielen würden, sinke dementsprechend der Anteil der ab "0" Jahre freigegebenen Spiele in der USK-Statistik, er beträgt 2011 weniger als 40 Prozent - ein Jahr zuvor waren es 46,5 Prozent. Der Anteil der "ab 18"-Titel ist von 6,3 auf 6,2 Prozent gesunken.

Der Anteil der Titel mit einer Freigabe "ab 6" Jahren lag bei 17,3 Prozent. "Ab 12" Jahren sind 22,4 Prozent freigegeben und "ab 16" Jahren sind 14,5 Prozent aller Spiele. Seit mehreren Jahren sinkt zudem die Zahl der Prüfvorgänge, die bei der USK ohne Kennzeichen enden. Die Abweichungen bewegen sich allerdings auf niedrigem Niveau. 2011 betrug der Anteil rund 0,5 Prozent aller Verfahren. Der kontinuierliche Rückgang zeige nach Auffassung der USK jedoch, dass Verfahren und Spruchpraxis unter anderem durch neue Grundsätze, Leitkriterien und den Consulting-Bereich transparenter geworden sind. "Inzwischen können die Anbieter das Prüfergebnis des USK-Verfahrens im Vorfeld besser abschätzen als noch vor einigen Jahren", so Falk.

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