USK: Bündnis sieht Reformbedarf beim Jugendmedienschutz

Der Jugendschutz muss überarbeitet werden: Das fordert ein Bündnis unter anderem mit der USK, das sich besonders an der zersplitterten Gesetzgebungskompetenz zwischen Bund und Ländern stört.

Artikel veröffentlicht am ,
Die USK ist Teil der International Age Rating Coalition.
Die USK ist Teil der International Age Rating Coalition. (Bild: USK)

"Der gesetzliche Jugendmedienschutz in Deutschland muss dringend reformiert werden", schreibt ein Bündnis aus der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) und dem Deutschen Kinderhilfswerk in einem Aufruf an die Politik. Die drei Einrichtungen wollen, dass Bundesregierung und Bundesländer noch in dieser Legislaturperiode eine gemeinsame Reform des Jugendmedienschutzes umsetzen.

Das Problem bei der momentanen Gesetzeslage sei, dass wegen der "Verschmelzung verschiedener Medienformate, der grenzüberschreitenden Verbreitung digitaler Medien und der hohen Dynamik der Medienmärkte" der Jugendmedienschutz nur noch in der Theorie richtig funktioniere. Das liege an der zersplitterten Gesetzgebungskompetenz, die sich am Verbreitungsweg der Inhalte orientiere.

So seien für Onlinemedien und den Rundfunk die Bundesländer zuständig, bei allen Offline-Verbreitungswegen der Bund. Auch bei der Anwendung und Überwachung der verschiedenen Gesetze seien die Zuständigkeiten unnötig kompliziert aufgeteilt.

"Es gibt moderne Lösungen wie Jugendschutzprogramme oder das globale IARC-System, mit dem die USK bereits über eine Million Apps erfolgreich bewertet hat. Doch nur zeitgemäße Gesetze werden solche guten Entwicklungen unterstützen und fördern können", sagt Felix Falk, USK-Geschäftsführer.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /