USK: Bündnis sieht Reformbedarf beim Jugendmedienschutz

Der Jugendschutz muss überarbeitet werden: Das fordert ein Bündnis unter anderem mit der USK, das sich besonders an der zersplitterten Gesetzgebungskompetenz zwischen Bund und Ländern stört.

Artikel veröffentlicht am ,
Die USK ist Teil der International Age Rating Coalition.
Die USK ist Teil der International Age Rating Coalition. (Bild: USK)

"Der gesetzliche Jugendmedienschutz in Deutschland muss dringend reformiert werden", schreibt ein Bündnis aus der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) und dem Deutschen Kinderhilfswerk in einem Aufruf an die Politik. Die drei Einrichtungen wollen, dass Bundesregierung und Bundesländer noch in dieser Legislaturperiode eine gemeinsame Reform des Jugendmedienschutzes umsetzen.

Stellenmarkt
  1. Trainee UX Analyst & Researcher (m/w/d)
    AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen, Dresden, Leipzig
  2. Cloud Engineer AWS (m/w/d)
    Metaways Infosystems GmbH, Hamburg
Detailsuche

Das Problem bei der momentanen Gesetzeslage sei, dass wegen der "Verschmelzung verschiedener Medienformate, der grenzüberschreitenden Verbreitung digitaler Medien und der hohen Dynamik der Medienmärkte" der Jugendmedienschutz nur noch in der Theorie richtig funktioniere. Das liege an der zersplitterten Gesetzgebungskompetenz, die sich am Verbreitungsweg der Inhalte orientiere.

So seien für Onlinemedien und den Rundfunk die Bundesländer zuständig, bei allen Offline-Verbreitungswegen der Bund. Auch bei der Anwendung und Überwachung der verschiedenen Gesetze seien die Zuständigkeiten unnötig kompliziert aufgeteilt.

"Es gibt moderne Lösungen wie Jugendschutzprogramme oder das globale IARC-System, mit dem die USK bereits über eine Million Apps erfolgreich bewertet hat. Doch nur zeitgemäße Gesetze werden solche guten Entwicklungen unterstützen und fördern können", sagt Felix Falk, USK-Geschäftsführer.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Eisenoxid-Elektrolyse
Stahlherstellung mit Strom statt Kohle

Das Forschungsprojekt Siderwin entwickelt einen Prozess zur klimafreundlichen Stahlherstellung mittels direkter Elektrolyse.
Von Hanno Böck

Eisenoxid-Elektrolyse: Stahlherstellung mit Strom statt Kohle
Artikel
  1. Bitcoin und Co.: Kryptowährungen stürzen ab
    Bitcoin und Co.
    Kryptowährungen stürzen ab

    Bitcoin, Ether und andere Kryptowährungen haben ein schlechtes Wochenende hinter sich. Bitcoin liegt fast 20 Prozent unter dem Wert der Vorwoche.

  2. Arbeiten bei SAP: Nur die Gassi-App geht grad nicht
    Arbeiten bei SAP
    Nur die Gassi-App geht grad nicht

    SAP bietet seinen Mitarbeitern einiges. Manchen mag das zu viel sein, aber die geringe Fluktuation spricht für das Softwareunternehmen.
    Von Elke Wittich

  3. Lenovo Tab M10 zum Knallerpreis bei Amazon
     
    Lenovo Tab M10 zum Knallerpreis bei Amazon

    Das Tab M10 kostet bis Mittwoch deutlich weniger. Ein weiteres Highlight: der Microsoft Surface Laptop 4 ist um 250 Euro reduziert.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional Werkzeug und Zubehör • Corsair Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset 187,03€ • Noiseblocker NB-e-Loop X B14-P ARGB 24,90€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • Alternate (u. a. Patriot Viper VPN100 2 TB SSD 191,90€) [Werbung]
    •  /