User-Agent Firefox/100.0: Firefox-Version 100 könnte zu Problemen führen
Mozilla hat ein Experiment gestartet, bei dem der Benutzer-Agent des Firefox-Browsers auf eine dreistellige Firefox/100.0-Version geändert wird, um zu prüfen. ob dadurch Websites beschädigt werden. "Wir würden gerne ein Experiment durchführen, um zu testen, ob ein UA-String mit einer dreistelligen Firefox-Versionsnummer viele Websites kaputtmacht" , schrieb Mozilla Staff Engineering Program Manager Chris Peterson in einem Posting(öffnet im neuen Fenster) . Über das Vorhaben berichtete zuerst Techdows(öffnet im neuen Fenster) berichtet.
Der aktuelle User-Agent für Mozilla Firefox Version 90 ist noch zweistellig, eine dreistellige Zahlenfolge gab es bei Browsern bisher noch nie.
Der User-Agent wird vom Browser bei jeder Anfrage an einen Webserver mitgesendet und soll Informationen über das genutzte System mitteilen. Daher soll vorab untersucht werden, ob das reibungslos funktioniert. Konkurrent Chrome ist bei Versionsnummer 92 angelangt.
Wer bereits jetzt testen will, wie der eigene Webserver und Eigenentwicklungen auf einen User-Agent mit drei Ziffern reagieren, kann die Einstellung in Firefox 92 selbst vornehmen.
Dazu muss in die Adressleiste about:config eingegeben und bestätigt werden. Mit der Zeichenfolge general.useragent.override und der Auswahl der Option String gelangt der Nutzer an ein Eingabefeld, in das Mozilla/5.0 (Windows NT 10.0; rv:100.0) Gecko/20100101 Firefox/100.0 eingegeben und bestätigt werden muss. Wer Probleme entdeckt, sollte einen Bug-Report(öffnet im neuen Fenster) an Mozilla senden.
Es wird erwartet, dass die erste 100er-Version von Firefox im März 2022 als Nightly vorgestellt wird.
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