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Usenet-Boards: Abogebühr kassiert

Das Gerücht, dass durch ein kostenpflichtiges Abo die Illegalität für zahlende Nutzer nicht erkennbar sei, sei falsch. Wenn die Nutzer auf einem Board eine regelmäßige Abogebühr für die Nutzung entrichten mussten, könnte ihnen laut Solmecke unter Umständen sogar eine Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen angelastet werden, da sie die Plattform und ihre Aktivitäten finanziell gefördert hätten. Die Plattformbetreiber verdienten so Millionen Euro.

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Die Nutzer der Plattformen dürften meistens keine rechtlichen Konsequenzen fürchten müssen. Anders als bei Streamingplattformen wie kino.to griffen die Nutzer hier nicht über den Server der Boards selbst auf die Dateien zu und riefen diese direkt darauf ab, sondern über die allgemeinen Usenet-Rechenzentren. Dies führe dazu, dass die Ermittlungsbehörden wahrscheinlich keine konkreten Rechtsverletzungen der Nutzer belegen könnten. Gegen die Usenet-Rechenzentren richten sich die ersten Ermittlungen nicht. Dies wäre die einzige Möglichkeit, die IP-Adressen der Nutzer von Downloads zu erlangen.

Die Informationen hat Solmecke von einem Admin der Seiten Brothers of Usenet und Space Cowboys. Diese waren zwar nicht direkt von den Ermittlungen betroffen, wurden jedoch von den Betreibern vorsichtshalber vom Netz genommen. Zudem seien die Serverdaten und Festplatten vernichtet worden, um den Nutzern dieser Plattform auch zukünftig Anonymität zu gewährleisten.

Nachtrag vom 10. November 2017, 15:46 Uhr

Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) habe diesen, so wörtlich, "Zusammenbruch der deutschsprachigen Usenet-Portalseitenszene" durch umfangreiche Vorermittlungen und Stellung von Strafanträgen initiiert und die Verfahren intensiv unterstützt. Die Angebote wurden nach GVU-Analysen zuletzt mehrere Millionen Mal pro Monat besucht. Mehrere bekannte Filehoster-Portalseiten hätten wegen des Verfolgungsdrucks ihr Download-Angebot ins Usenet ausgelagert.

Durch Verschlüsselung stellten die Verantwortlichen sicher, dass die über ihre Seite erreichbaren Inhalte nicht von anderen Usenet-Besuchern nutzbar sind. Kostenpflichtige und prominent beworbene Usenet-Provider hätten eine Haupteinnahmequelle gebildet.

 Usenetrevolution: Razzien und Schließung von vielen Usenet-Boards
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h4z4rd 20. Nov 2017

Gibt es denn überhaupt noch mehr Interessensgruppen mit großen Einfluss auf die...

Apfelbrot 19. Nov 2017

Weißt du überhaupt was ein Link ist? Du hast auch welche davon auf deinem Desktop, die...

Apfelbrot 19. Nov 2017

Davon haben allerdings auch die Richter erzählt. Ist sogar im Kino.to Urteil erwähnt vom...

gaym0r 16. Nov 2017

Ich würde mir gerne alte Western angucken. Gibt es weder bei Amazon & Netflix noch bei...

Nr.1 16. Nov 2017

Schon richtig! Dagegen sind die 50 Milliarden Verlust durch Steuerhinterziehung im Jahr...


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