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USB Typ C im Flugzeug: Weniger Zuverlässigkeit und erst einmal kein Power Delivery

Die Luftfahrtbranche kann mit dem Tempo der IT-Entwicklungen nicht mithalten. Bis USB Typ C überhaupt verbaut wird, dauert es noch. Auf der AIX hat IFPL Golem.de erklärt, worauf Fluggäste erst einmal verzichten müssen.

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USB A und C in einem Armlehnen-Konzept
USB A und C in einem Armlehnen-Konzept (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Wenn es um Zuverlässigkeit geht, ist USB Typ C eigentlich eine gute Steckverbindung. Die Stecker halten 10.000 Steckvorgänge aus und die Buchse macht den Einsteckvorgang leichter, da der Stecker in zwei Ausrichtungen passt. Doch IFPL, einer der ersten Anbieter von USB-C-Buchsen für Flugzeuge ist skeptisch. Auf der Luftfahrtmesse Aircraft Interiors Expo (AIX) in Hamburg sagte uns IFPL, dass der Stecker zu filigran sei. Deswegen seien die Buchsen auch in einem Gehäuse verbaut, dass sich leicht austauschen lässt.

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Die Skepsis begründet IFPL mit Erfahrungen rund um USB Typ A. Auch dort schaffen es Passagiere regelmäßig, die Buchsen zu zerstören, sei es durch zu rabiate Einsteckvorgänge, hängengebliebene Kabel, die beim Aufstehen Last auf der Buchse erzeugen oder auch Abstützvorgänge. Mit USB-C erwartet IFPL eine Zunahme dieser Vorfälle mit anschließend schlechtem Resultat für die Fluggesellschaften.

Dass die Stecker verdrehsicher sind, hilft dabei nicht. Denn IFPL bietet schon verdrehsichere USB-Typ-A-Buchsen an. Das ist zwar selten, aber nicht ungewöhnlich. Schon vor Jahren hat Buffalo etwa verdrehsichere USB-Hubs verkauft. USB 3.0 braucht es in Flugzeugen offenbar nicht, so dass der Vorteil des verdrehsicheren Designs von USB Typ C entfällt.

Auch beim Einsatz von Power Delivery erteilt IFPL erst einmal eine Absage. 10 Watt werden zunächst angestrebt, was selbst unterhalb des Maximums von USB Typ C ohne Power Delivery liegt. USB Typ C Current erlaubt 15 Watt. Implementiert wird laut IFPL auch der optionale USB-Standard Battery Charge. Mit diesen Optionen lassen sich nach unserer Einschätzung im Flugzeug vor allem Smartphones und Tablets aufladen. Auch Nintendos Switch sowie Macbook und Macbook Pro können so zumindest betrieben und bestenfalls sehr langsam aufgeladen werden. Asus' Zenbook oder Dells XPS13 würden den Anschluss nicht als Energiequelle akzeptieren, da die beiden Hersteller Power Delivery voraussetzen.

Das liegt aber nicht an der fehlenden Energie. Die in Flugzeugen verbauten Steckdosen können durchaus 30 bis 40 Watt liefern, was für niedrige Power-Delivery-Profile genug wäre. Doch das wird es erst später geben.

Einen Kunden für die USB-C-Buchsen konnte IFPL uns auf der AIX noch nicht nennen. Der Hersteller rechnet mit einem kommerziellen Einsatz bestenfalls Ende 2017, in der Tendenz aber eher im Jahr 2018. Zudem werden USB Typ A und USB Typ C parallel verbaut werden, damit die Kompatibilität gewahrt bleibt.

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pool 05. Apr 2017

Manchmal sind die auch einfach nur versteckt. In der Economy Class zum Beispiel auf der...

HeroFeat 05. Apr 2017

Einfach eine USB Verlängerung. Man könnte diese z.B. sowohl mit USB C und USB A Buchsen...

k2r 05. Apr 2017

Na gar nicht, weil er das auch nicht will/für nötig hält. Und wenn Du das willst/für...

cyberdynesystems 05. Apr 2017

Es sollte noch Bereiche geben in denen die Produkte zu 99% genauso wie vom Hersteller...

Anonymer Nutzer 05. Apr 2017

Wer so oft fliegt das ihm an Bord USB-C fehlt und er nicht ohne es auskommt, dessen...


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