Einige Netzteile gibt es schon

Schon seit ein paar Monaten ist beispielsweise das Ladegerät JYDMIX 48W Dual USB C auf dem Markt. Doch das mit 35 Euro günstige Netzteil ist recht schwach. Die 48 Watt sind nicht nur das Maximum des einen USB-C-Ports, sondern gleichzeitig das gesamte Powerbudget des Ladegeräts. Der zweite C-Port schafft 18 Watt und die beiden USB-A-Buchsen liegen mit Qualcomms proprietärem Quickcharge 3.0 bei ebenfalls 18 Watt. Bei mehreren Geräten reicht das Budget einfach nicht.

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Eines der laut Datenblatt fähigsten, aber auch teuersten Netzteile ist Satechis Dual Type C Travel Charger. Dessen Gesamt-Powerbudget liegt bei 75 Watt. Davon können auf einem USB-Port immerhin 60 Watt bereitgestellt werden. Der zweite Port schafft maximal 18 Watt. Die beiden USB-A-Buchsen schaffen jeweils 12 Watt. Zwar kann auch hier nicht auf allen Ports gleichzeitig die gesamte Leistung abgerufen werden, doch das Powerbudget ist insgesamt recht hoch im Vergleich zu anderer Ware.

Ein mit identischen Daten verkauftes Gerät wird von einer Firma namens Helpers verkauft. Vermutlich ist der Zulieferer für beide Geräte derselbe. Das wäre im Zubehörmarkt nicht ungewöhnlich. Insbesondere bei Satechi findet man schnell baugleiches Zubehör bei anderen Herstellern. Die beiden Ladegeräte liegen bei etwa 70 Euro.

Wer nicht ganz so viel Strom braucht, der fand früher mit Googles Dual-USB-C-Ladegerät noch eine Alternative, muss aber auf Power Delivery verzichten. Das Powerbudget liegt bei gerade einmal 22 Watt und wird derzeit im deutschen Onlineshop als nicht mehr lieferbar ausgewiesen.

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Ähnlich schwierig ist es, den Hyperjuice 87W Dual USB-C zu bekommen, der in den USA für etwa 90 US-Dollar (ohne Steuern) verkauft wird. Mit einem großzügigen Powerbudget dürften Anwender, die mit einem halben Technikshop herumlaufen, recht zufrieden sein. Jeder USB-C-Port erlaubt laut Datenblatt das Maximum von 87 Watt. Anders formuliert lässt sich so beispielweise ein Macbook mit 12-Zoll-Display gleichzeitig mit einem Surface Go mit sehr geringen Einschränkungen aufladen, sofern der USB-A-Port und dessen Quickcharge nicht genutzt wird.

Die Entwicklung ist insgesamt positiv zu sehen. In den nächsten Monaten dürfte die Anzahl der Angebote steigen. Auffallend ist aber, dass diverse große Marken sich weiterhin kaum um USB PD kümmern. Selbst ein hochpreisiger Zubehörhersteller wie Belkin hat sehr wenig Angebote. Die Auswahl an USB-PD-Geräten ist immer noch lächerlich gering im Vergleich zu den Standard-USB-A- oder -C-Netzteilen.

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 USB Power Delivery: Ladegeräte mit zwei USB-Typ-C-Buchsen sind langsam im Kommen
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