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USB-Eingabegeräte: Oktober-Update macht Windows-Recovery unbedienbar

Die jüngsten Windows - Updates schaffen mal wieder eine Reihe neuer Probleme – etwa bei der Smartcard-Authentifizierung und der Bedienung von WinRE.
/ Marc Stöckel
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Microsoft hat an Windows mal wieder einiges kaputtgemacht. (Bild: pixabay.com / kirahoffmann)
Microsoft hat an Windows mal wieder einiges kaputtgemacht. Bild: pixabay.com / kirahoffmann

Das jüngste Update für Windows 11 scheint nicht nur bei Localhost-Verbindungen Probleme zu machen. Wie Microsoft in seiner Liste bekannter Windows-Fehler inzwischen bestätigt hat(öffnet im neuen Fenster) , setzt das Oktober-Update mit der Bezeichnung KB5066835(öffnet im neuen Fenster) innerhalb der Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE) auch USB-Eingabegeräte vollständig außer Gefecht.

Die Wiederherstellungsumgebung wird damit zumindest durch USB-Mäuse und -Tastaturen unbedienbar. Da die Verwendung von USB bei heutigen Eingabegeräten sehr verbreitet ist, dürften viele Anwender davon betroffen sein.

"Dieses Problem verhindert die Navigation zu den Wiederherstellungsoptionen innerhalb von WinRE" , beschreibt Microsoft das Fehlerbild. Die Funktionalität der Eingabegeräte innerhalb von Windows soll davon jedoch nicht betroffen sein. Als betroffene Betriebssysteme listet Microsoft Windows 11 25H2 und 24H2 sowie Windows Server 2025 auf.

Mögliche Workarounds

Bisher liefert Microsoft für das Problem weder eine Lösung noch einen Workaround. Der Konzern versichert aber, an einem Fix zu arbeiten und diesen in den kommenden Tagen bereitzustellen. Falls die Windows-Wiederherstellungsumgebung dringend benötigt wird, dürfte aber die Deinstallation von KB5066835 vorerst Abhilfe schaffen.

Alternativ können Anwender versuchen, manuell ein älteres WinRE-Image (winre.wim) einzuspielen, bei dem die USB-Eingabe noch funktioniert. Solche Images lassen sich beispielsweise mit Tools wie 7-Zip aus älteren Windows-11-ISO-Dateien extrahieren. Eine detaillierte Anleitung zu diesem Workaround ist etwa bei Windows Latest zu finden(öffnet im neuen Fenster) .

Auch Smartcards machen Probleme

Überdies weist Microsoft in seiner Liste bekannter Windows-Fehler(öffnet im neuen Fenster) noch auf ein neues Problem bei der Authentifizierung mit Smartcards sowie mit Zertifikaten hin. Dieses wird ebenfalls durch die Oktober-Updates ausgelöst und betrifft neben Windows 11 auch den Vorgänger Windows 10 sowie mehrere Windows-Server-Versionen ab 2012 aufwärts.

Beheben lässt sich dieser Fehler laut Microsoft durch einen Eingriff in die Registry. Dort muss der Schlüssel "DisableCapiOverrideForRSA" unter dem Pfad "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Cryptography\Calais" auf den Wert 0 gesetzt werden.

Das scheint für Microsoft auch die finale Lösung des Problems zu sein. Ein automatischer Fix ist offenkundig nicht geplant, denn der Konzern hat den Fehler bereits als "gelöst" markiert, ohne Angaben zu einem etwaigen Update. Administratoren müssen also manuell eingreifen, um die Smartcard-Authentifizierung zu fixen.


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