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USB & DIY:
Alte Geräte mit USB-Anschluss wiederbeleben

Mit Raspberry Pi Pico und ein wenig Code bekommen alte Eingabegeräte einen zweiten Frühling. Wir zeigen, was mit Human Interface Devices geht – und was sie noch können.
/ Johannes Hiltscher
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Der Raspberry Pi Pico macht aus dem alten NES-Gamepad ein USB-Gerät. SuperTuxCart macht leider damit nicht so richtig Spaß... (Bild: Johannes Hiltscher, Golem.de)
Der Raspberry Pi Pico macht aus dem alten NES-Gamepad ein USB-Gerät. SuperTuxCart macht leider damit nicht so richtig Spaß... Bild: Johannes Hiltscher, Golem.de

Es steht für das Spielgefühl meiner Kindheit: das alte NES-Gamepad, das seit Jahren in einer Kiste auf neue Herausforderungen wartet. Denn die passende Konsole habe ich nicht. Die Idee, den alten seriellen Anschluss auf modernes USB umzurüsten, um es am Computer zu nutzen, hatte ich schon länger – jetzt ist sie auch umgesetzt. Wie das funktioniert, zeigt dieser Artikel, den Code gibt es hier(öffnet im neuen Fenster) . Auch alte Mäuse und Tastaturen lassen sich so aufrüsten.

Wer sich schon einmal seine USB-Geräte in der Hardware-Liste des Betriebssystems genauer angesehen hat, dem ist sicher das Kürzel HID aufgefallen. Es taucht meist bei Tastaturen und Mäusen auf und steht für Human Interface Device . Dabei handelt es sich um eine Geräteklasse, die alles beinhaltet, mit dem Menschen interagieren können. Neben den bereits genannten Eingabegeräten erfasst die HID-Klasse auch Displays und exotisch anmutende Dinge wie Sportgeräte oder die Eingaben von Flipperautomaten. Auch mein Gamepad ist hier einsortiert.

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