USB-C: USB 4 bekommt Displayport 2.0 als Alt-Mode

Videosignale laufen künftig auch mit 80 GBit/s über USB-C. Damit sind 8K bei 60Hz möglich.

Artikel veröffentlicht am ,
Displayport 2.0 läuft künftig auch als Alternate Mode über USB 4.
Displayport 2.0 läuft künftig auch als Alternate Mode über USB 4. (Bild: Vesa)

Wie erwartet hat die Standard-Organisation Vesa den Displayport Alternate Mode für USB-C an die aktuellen Spezifikationen angepasst. Konkret bedeutet das, dass künftig Videosignale nach Displayport 2.0 über das neue USB 4 übertragen werden können. Wie bisher auch wird dafür der verdrehsichere USB-C-Anschluss verwendet.

Stellenmarkt
  1. IT Service Manager (m/w/d)
    8com GmbH & Co. KG., Neustadt
  2. Systemadministrator (m/w/d) Werks-IT
    Nordgetreide GmbH & Co. KG, Pritzwalk-Falkenhagen (Prignitz)
Detailsuche

Displayport 2.0 eignet sich für 8K-UHD mit 7.680 x 4.320 Pixeln bei 60 Hz mit voller 4:4:4-Abtastung sowie 10 Bit pro Farbkanal für HDR10. Ohne High Dynamic Range ist 10K bei 60 Hz umsetzbar, wird hingegen DSC (Display Stream Compression) eingesetzt, klappt sogar 16K bei 60 Hz im SDR-Betrieb (8 Bit pro Kanal). Auf zwei Monitoren entspricht das dann zwei 4K-Displays mit 144 Hz und SDR oder drei Bildschirmen mit 4K bei 90 Hz.

Mit dem aktualisierten Alternate Mode ist es künftig möglich, bis zu 80 GBit/s zu übertragen, wobei alle vier Lanes der Verbindung voll genutzt werden. Eine Verwendung von schnellem USB ist über das gleiche Kabel dann aber nicht mehr möglich, sondern nur noch USB 2.0. Für den Anschluss von Tastatur, Maus und einem 8K-Display bei 60 Hz und vollem Farbumfang sollte das aber reichen.

Zusätzlich dazu können auch zwei Lanes für USB 4 und die anderen beiden Lanes für das Displayport-Signal genutzt werden. Das erinnert an die bisher schon verfügbaren Verbindungen mit Thunderbolt 3, die eine Datenübertragung bei 40 GBit/s und zusätzlich dazu auch noch den Anschluss eines Displays per Alternate Mode ermöglichen. Bisher ist der Displayport Alternate Mode für Thunderbolt 3 und USB-C nur für Displayport 1.2 spezifiziert.

Golem Karrierewelt
  1. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.01.2023, Virtuell
  2. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    04.-07.07.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Vesa erwartet, dass erste Geräte, die die neue Spezifikation unterstützen, im kommenden Jahr auf den Markt kommen. In der Ankündigung der Organisation zeigen sich die Hardware-Hersteller Intel und AMD erfreut über das Update der Spezifikation. Dies trage dazu bei, dass USB-C zu einer Standardverbindung werde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Somian 30. Apr 2020

Lightning geht ständig kaputt. Alle paar Monate geht mir ein Lightning-Kabel kaputt und...

Frostwind 30. Apr 2020

War auch sehr erstaunt, dass das beim Xiaomi über USB C nicht ging ;) iPhones können das...

bennob87 30. Apr 2020

Wie krieg ich sonst meinen i3 geladen? unter 11kWh lächerlich.

sphere 30. Apr 2020

USB4 basiert im Wesentlichen auf Thunderbolt 3, d.h. es können maximal 4 PCIe-3.0-Lanes...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Liberty Lifter
US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln

In den 1960er Jahren schockten die Sowjets den Westen mit dem Kaspischen Seemonster. Die Darpa will ein eigenes, besseres Bodeneffektfahrzeug bauen.

Liberty Lifter: US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln
Artikel
  1. Abo: Spielebranche streitet über Game Pass
    Abo
    Spielebranche streitet über Game Pass

    Nach Kritik von Sony gibt es mehr Stimmen aus der Spielebranche, die Game Pass problematisch finden - aber auch klares Lob für das Abo.

  2. UI-Framework: .Net Maui wird stabil
    UI-Framework
    .Net Maui wird stabil

    Build 2022 Das plattformübergreifende UI-Framework .Net Maui soll einheitliche Apps in C# und .Net ermöglichen. Auch die Integration in Web-Apps ist möglich.

  3. Einrichtungshäuser: Ikea führt Shop&Go per App im Laden ein
    Einrichtungshäuser
    Ikea führt Shop&Go per App im Laden ein

    Mit der Ikea-App können Kunden mit ihrem Smartphone in den Läden die Produkte einscannen und bargeldlos bezahlen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Controller (alle Farben) günstig wie nie: 49,99€ • Xbox Seriee X bestellbar • Samsung SSD 1TB 79€ • LG OLED TV 77" 56% günstiger: 1.099€ • Alternate (u. a. Cooler Master Curved Gaming-Monitor 34" UWQHD 144 Hz 459€) • Sony-Fernseher bis zu 47% günstiger [Werbung]
    •  /