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USB-C: Der Framework Laptop bekommt Thunderbolt 4

Die vier USB-C-Buchsen des Framework Laptop werden für den Standard zertifiziert. Das gilt aber nicht für alle Versionen.
/ Oliver Nickel
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Der Framework Laptop hat vier USB-C-Buchsen, die bald für Thunderbolt 4 zertifiziert sind. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Der Framework Laptop hat vier USB-C-Buchsen, die bald für Thunderbolt 4 zertifiziert sind. Bild: Oliver Nickel/Golem.de

Der Framework Laptop wird zukünftig auch offiziell für den aktuellen Thunderbolt-4-Standard zertifiziert(öffnet im neuen Fenster) . Das versichert der Hersteller in einem Blog-Post. Dabei war es bereits praktisch möglich, die für den Standard notwendigen Parameter aus den USB-C-Buchsen des Notebooks herauszuholen. So haben Fans daran etwa eGPUs per USB betreiben können.

Die offizielle Zertifizierung gilt rückwirkend für alle Framework-Geräte mit Alder-Lake-SoC der 12. Generation (Intel Core i-1200). Das gilt auch für die auf Alder Lake basierende Chromebook Edition. Das Unternehmen bereitet die Firmware Version 3.06 gerade für den Standard vor. Mittels Update kann er dann offiziell genutzt werden.

Thunderbolt 4 nicht für die erste Generation

Allerdings müssen Framework-Laptops der ersten Generation mit Tiger Lake (Intel Core i-1100), welche auch noch nicht das zu Thunderbolt 4 ähnliche USB4 unterstützen, auf das Update verzichten. "Wir glauben leider nicht, dass wir einige der Testszenarien mit dieser Generation lösen können" , schreibt das Framework-Team. Zumindest sollen einige Sicherheitsfeatures und Energiesparoptimierungen, die ebenfalls in der neuen Firmware enthalten sind, auch für die erste Generation des Framework Laptop kommen.

Die offizielle Zertifizierung gibt Kunden eine bessere Auskunft darüber, welche Leistung sie von den vier USB-C-Buchsen des Framework Laptop erwarten können. Thunderbolt-4-Geräte sollen mit so ausgeschriebenen Adaptern, Kabeln und Peripheriegerten kompatibel sein. Wie USB4 unterstützt das Interface 40 GBit/s Datenrate und 100 Watt per Power Delivery. Es wird auch ein PD-Standard etabliert, der maximal 240 Watt ermöglicht. Vermutlich ist das aufgrund der Begrenzungen des Notebooks hier aber nicht vorgesehen.


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