USA und Chile: Evernote entlässt Mitarbeiter in Amerika

Evernote wird europäischer. Der Cloud-Notizzetteldienst gehört mittlerweile dem italienischen Unternehmen Bending Spoons, das nun Massenentlassungen in den USA und Chile vornimmt und einen Großteil des Unternehmens nach Europa verlagern will(öffnet im neuen Fenster) .
"Wir gehen diesen Schritt, um die operative Effizienz zu steigern und die in Europa sehr starke Arbeitgebermarke Bending Spoons optimal zu nutzen" , so das Unternehmen.
Bending Spoons hatte im November 2022 die Kontrolle über Evernote übernommen und die Übernahme als einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Funktionen der Notizplattform angepriesen.
Im Februar wurden dann 129 Mitarbeiter entlassen. Ein Vertreter von Bending Spoons teilte Tech Crunch(öffnet im neuen Fenster) mit, dass die anhaltende mangelnde Rentabilität von Evernote für den langfristigen Erfolg untragbar sei.
Nun folgt eine neue Entlassungswelle. Die betroffenen Mitarbeiter wurden einem Bericht von The Verge(öffnet im neuen Fenster) nach am 5. Juli 2023 über die bevorstehende Entlassung informiert. Als Teil des Abfindungspakets bietet Evernote eine 16-wöchige Abfindung, einen Leistungsbonus und eine Krankenversicherung bis zu einem Jahr an.
Unternehmen entkam der Abwärtsspirale
Evernote wurde 2008 gegründet und entwickelte sich schnell zu einer beliebten Anwendung für Notizen. Mitte der 2010er Jahre tauchten jedoch immer mehr konkurrierende Anwendungen auf.
Der Weggang einiger Führungskräfte, Probleme mit den Apps und gute Konkurrenzangebote verstärkten die Schwierigkeiten des Unternehmens, wie The Verge berichtete. Dennoch schaffte es Evernote zu überleben.
2023 erhöhte Evernote zudem die Preise für das Cloud-Notizzettel-Angebot(öffnet im neuen Fenster) .



