USA: Uber steckt viel Geld in Ladeinfrastruktur für Robotaxis
Uber plant, mehr als 100 Millionen Dollar in den Aufbau eines Schnellladenetzes zu investieren, das speziell auf die wachsende Flotte selbstfahrender Fahrzeuge zugeschnitten ist, berichtet Seeking Alpha.(öffnet im neuen Fenster) .
Den Anfang machen sollen Los Angeles, Dallas und die San Francisco Bay Area, wo das Unternehmen dedizierte Ladehubs sowie schnell erreichbare Ladestopps an zentralen Standorten in Großstädten errichten will. Zusätzlich sind Auslastungsgarantien mit dem Ladenetzwerk-Betreiber Evgo geplant, die New York, Los Angeles, Boston und San Francisco abdecken.
Europa im Blick
Die Ambitionen enden nicht in den USA. Uber soll ähnliche Vereinbarungen mit europäischen Ladebetreibern wie Electra, Hubber und Ionity anstreben, um das Netz auf wichtige europäische Städte auszuweiten.
Partnerschaft statt Eigenentwicklung
Anders als Konkurrenten wie Waymo oder Tesla setzt Uber beim Thema autonomes Fahren nicht auf eigene Technologie, sondern auf Kooperationen. Partner sind unter anderem Lucid, Nuro, May Mobility und Momenta. Ubers Mobilitätschef Pradeep Parameswaran betonte, dass Städte nur dann das volle Potenzial von Autonomie und Elektrifizierung ausschöpfen könnten, wenn die nötige Ladeinfrastruktur gebaut werde.
Milliardenwette auf autonomes Fahren
CEO Dara Khosrowshahi hatte bei der jüngsten Bilanzpressekonferenz angekündigt, in sechs strategische Bereiche zu investieren – autonomes Fahren gehört dazu. Seine Einschätzung: AVs (Autonomous Vehicles) verstärkten die grundlegenden Stärken der Plattform, von globaler Reichweite über hohe Nachfragedichte bis hin zu jahrzehntelanger Erfahrung in der Echtzeit-Vermittlung von Fahrten.
Das Marktpotenzial bezifferte er auf mehrere Billionen US-Dollar. Ob die 100-Millionen-Dollar-Investition reicht, um mit Waymo, das bereits in mehreren US-Städten vollständig fahrerlose Fahrten anbietet, und Tesla mithalten zu können, bleibt offen.
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