USA: Trump könnte vereinzelten Handel mit Huawei erlauben

Insiderberichten zufolge könnte die US-Regierung bald einige Lizenzen an Unternehmen vergeben, die zum Handel mit dem chinesischen Hersteller Huawei berechtigen. Denkbar ist, dass eine solche Geste bei den Verhandlungen mit China helfen soll.

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Donald Trump bei einer Veranstaltung im Weißen Haus
Donald Trump bei einer Veranstaltung im Weißen Haus (Bild: Win McNamee/Getty Images)

Die US-Regierung unter Donald Trump soll planen, einigen US-Unternehmen Lizenzen für den Handel mit dem chinesischen Hersteller Huawei zu gewähren. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf Personen innerhalb des Regierungsapparates, die mit der Sache vertraut sein sollen.

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Demnach soll es um Güter gehen, die nicht sicherheitsrelevant sind. Trump soll die Vergabe entsprechender Lizenzen in einer Besprechung in der ersten Oktoberwoche 2019 freigegeben haben. Der Schritt wird als Teil der Verhandlungsstrategie über ein neues Handelsabkommen mit China angesehen.

Die US-Regierung hatte im Mai 2019 Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt und US-Unternehmen den Handel mit dem chinesischen Unternehmen untersagt. Bisher wurde der Boykott allerdings mehrfach temporär ausgesetzt. Der Handel ist für einige US-Unternehmen aber dennoch nicht ohne weiteres möglich: Die dafür nötigen Lizenzen wurden in der Vergangenheit sehr langsam ausgestellt, was de facto einer Handelssperre entspricht.

Mate 30 erscheint ohne Google-Apps

Mittlerweile werden die Handelsbeschränkungen auch für Konsumenten sichtbar: Huaweis kürzlich vorgestellte Topsmartphones Mate 30 und Mate 30 Pro kommen ohne Google-Dienste auf den Markt. In Deutschland werden die Geräte vorerst nicht angeboten - ohne die Google-Apps dürften die Smartphones für den Großteil der Nutzer auch wenig attraktiv sein.

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Andere Hersteller beliefern Huawei hingegen weiterhin mit Waren, ungeachtet des US-Boykotts. So hat beispielsweise der Chiphersteller Micron zwar kurzzeitig den Handel mit Huawei ausgesetzt, nach Durchsicht der Boykottanweisungen aber festgestellt, dass ein Handel ohne weiteres weiterhin möglich sei. Andere Hersteller haben ihre Produkte umetikettiert oder in Produktionsstätten außerhalb der USA herstellen lassen.

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