Abo
  • Services:
Anzeige
T-Mobile-Chef John Legere
T-Mobile-Chef John Legere (Bild: Brendan McDermid/Reuters)

USA: Telekom stoppt Verkauf von T-Mobile

T-Mobile-Chef John Legere
T-Mobile-Chef John Legere (Bild: Brendan McDermid/Reuters)

Die Deutsche Telekom setzt den Verkauf von T-Mobile US aus. Doch der Grund sind nicht die Erfolge des Mobilfunkbetreibers.

Die Deutsche Telekom hat den Verkauf von T-Mobile US ausgesetzt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf informierte Kreise. Grund sei eine anstehende Frequenzauktion.

Anzeige

Die Telekom versucht T-Mobile US, an der sie noch 65,4 Prozent der Anteile besitzt, seit Jahren zu verkaufen. Im vierten Quartal 2015 konnte der Mobilfunkbetreiber seinen Nettogewinn mit 297 Millionen US-Dollar nach 101 Millionen US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres fast verdreifachen. Es wurden 2,1 Millionen Neukunden in dem Quartal gewonnen.

Der Verkauf der Landestochter wurde wegen einer Frequenzversteigerung der FCC (Federal Communications Commission) im 600-MHz-Bereich ausgesetzt, die Ende des Monats März beginnt und die mehrere Monate dauern könne.

Verkauf an AT&T scheiterte

T-Mobile US hatte angekündigt, bis zu 10 Milliarden US-Dollar bei der Auktion auszugeben. Während der Auktion ist es den Mobilfunkkonzernen verboten, Partnerschaften oder Übernahmen zu verhandeln.

Die Telekom hatte ihre heutige US-Tochter einst für 28,5 Milliarden US-Dollar gekauft. Als das Unternehmen in vier von fünf Jahren Gewinneinbußen verzeichnete, wurde der Ausstieg beschlossen. Doch der Verkauf an AT&T für 39 Milliarden US-Dollar scheiterte am US-Justizministerium. AT&T zahlte für den Ausstieg eine Vertragsstrafe in Höhe von drei Milliarden US-Dollar.

Danach wurde die Fusion mit dem Konkurrenten MetroPCS vollzogen. MetroPCS Communications, ehemals bekannt unter dem Namen General Wireless, betrieb das fünftgrößte Mobilfunknetzwerk in den USA und hatte im Januar 2012 eine Kundenzahl von 9,5 Millionen.

Auch ein Verkauf von T-Mobile USA an den Konkurrenten Sprint kam nicht zustande. Der Eigner Softbank wollte mehr als die Hälfte der Telekom-Anteile zu einem Preis von 16 Milliarden US-Dollar übernehmen.


eye home zur Startseite
spezi 02. Mär 2016

Zunächst mal ist ja nicht klar, wie dringend bei der Telekom der Wunsch ist, T-Mobile zu...

berritorre 02. Mär 2016

Da muss er sich aber beeilen, der liebe Carlos. Wenn der Drumpf erstmal an der Macht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Spheros GmbH, Gilching bei München
  2. mobileX AG, München
  3. BG-Phoenics GmbH, Hannover
  4. Experis GmbH, Kiel


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 59,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 28,99€
  3. (-78%) 8,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Service

    Telekom verspricht kürzeres Warten auf Techniker

  2. BVG

    Fast alle U-Bahnhöfe mit offenem WLAN

  3. Android-Apps

    Rechtemissbrauch ermöglicht unsichtbare Tastaturmitschnitte

  4. Electro Fluidic Technology

    Schnelles E-Paper-Display für Video-Anwendungen

  5. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  6. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  7. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  8. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  9. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  10. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Computerspiele und Psyche Wie Computerspieler zu Süchtigen erklärt werden sollen
  2. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  3. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn

Vernetzte Hörgeräte und Hearables: Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
Vernetzte Hörgeräte und Hearables
Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
  1. Polar Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung
  2. The Dash Pro Bragis Drahtlos-Ohrstöpsel können jetzt auch übersetzen
  3. Beddit Apple kauft Schlaf-Tracker-Hersteller

  1. Re: Für was verwendet man den noch im Jahr 2017?

    GaliMali | 03:52

  2. Re: Siri und diktieren

    Proctrap | 02:15

  3. Re: Habe nach meinen Umzug knapp ein halbes Jahr...

    Trockenobst | 00:58

  4. Re: Warum?

    NeoXolver | 00:48

  5. Re: Mittelmäßig nützlich, ersetzt kein LTE

    GnomeEu | 00:40


  1. 12:31

  2. 12:15

  3. 11:33

  4. 10:35

  5. 12:54

  6. 12:41

  7. 11:44

  8. 11:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel