Abo
  • IT-Karriere:

USA: Konzerne und ISPs verhindern Glasfasernetzwerke

Die großen Telekommunikationskonzerne und Internet Service Provider in den USA verhindern durch Verträge mit der Regierung, dass vorhandene Glasfasernetzwerke von den Bürgern genutzt werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Symbolbild vom Decix in Frankfurt
Symbolbild vom Decix in Frankfurt (Bild: Decix)

Städte und Gemeinden in den USA haben oft eigene Glasfasernetzwerke, können sie aber nicht für die Bürger bereitstellen, weil Netzbetreiber und ISPs wie Comcast, Time Warner Cable, Centurylink und Verizon dies verhindern. Das berichtet das Onlinemagazin Motherboard, das zum Magazin Vice gehört, unter Berufung auf eine Analyse der Harvard-University-Forscherin Susan Crawford.

Stellenmarkt
  1. Cegeka Deutschland GmbH, Flughafen Frankfurt
  2. Stadt Norderney, Norderney

Nach Angaben von Muninetworks, einer Gruppe, die die Entwicklung kommunaler Glasfasernetzwerke beobachtet, gibt es in mindestens 20 US-Bundesstaaten Gesetze oder regulatorische Festlegungen, die es den Kommunen schwer oder unmöglich machen, selbst Glasfaser für ihre Bürger anzubieten. In den Bundesstaaten, in denen es dazu keine Festlegungen gibt, existieren oft Konkurrenzausschlussvereinbarungen zwischen den Regierungen und den Konzernen, die einen Betrieb kommunaler FTTH- und FTTB-Netzwerke verhindern.

Laut Crawford beherrschen AT&T, Verizon und Comcast zusammen zwei Drittel des ISP-Marktes, der ein Billionen-Dollar-Volumen hat.

Crawford: "Dies sind private Unternehmen, deren komplett gesetzlich abgesicherte Interessen nicht unbedingt dem öffentlichen Interesse nach überall verfügbaren, weltweit führenden, preiswerten, hochkapazitiven Festnetzanbindungen entsprechen müssen." Im Ergebnis seien die Internetverbindungen in den USA oft langsam. Schnelle Internetverbindungen seien dagegen teurer als in Ländern wie Mexiko, Chile und der Türkei, so Crawford.

Google nutzt bei seinem Angebot Google Fiber in den USA auch städtische Netzwerke, deren Betrieb der Konzern übernommen hat.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 157,90€ + Versand
  3. 80,90€ + Versand

Marion Goller 05. Nov 2014

Der Beitrag ist ja schon älter, trotzdem eine kleine Korrektur: Beim Vergleich mit der...

tKahner 07. Jun 2014

Moinsen, ich denke, dass Ihr *Long Tail / Short Tail* meint. Das ist ein Begriff aus der...

floggrr 06. Jun 2014

Nein. Nichts ist Amerikanischer als das Maximale an Kohle rauszuholen. Ausser Schie...

Sharkuu 06. Jun 2014

vielleicht würde ich als nicht deutscher telekom nicht mit der telekom in verbindung...

GenFox 05. Jun 2014

Ist mir auch aufgefallen. Mal sehen wie lange es dauert, bis es korrigiert wird...


Folgen Sie uns
       


Katamaran Energy Observer angesehen

Die Energy Observer ist ein Schiff, das ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben wird und seinen Treibstoff zum Teil selbst produziert. Wir haben es in Hamburg besucht.

Katamaran Energy Observer angesehen Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


      5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
      5G-Auktion
      Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

      Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
      Eine Analyse von Achim Sawall

      1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
      2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
      3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

        •  /