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USA: Tech-Konzerne sollen selbst Strom für KI produzieren

US-Präsident Donald Trump will, dass die großen Tech-Konzerne den Strom für ihre KI -Rechenzentren selbst beschaffen.
/ Andreas Donath
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Digital Realty Innovation Lab in Ashburn (Bild: Andrew Caballero-Reynolds/AFP via Getty Images)
Digital Realty Innovation Lab in Ashburn Bild: Andrew Caballero-Reynolds/AFP via Getty Images

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch die größten US-Tech- und KI-Konzerne ins Weiße Haus geladen, um das Ratepayer Protection Pledge(öffnet im neuen Fenster) zu unterzeichnen. Amazon, Google, Meta, Microsoft, OpenAI, Oracle und xAI verpflichten sich darin(öffnet im neuen Fenster) , die Infrastrukturkosten ihrer Rechenzentren selbst zu tragen und nicht auf Strom- und Gewerbekunden umzulegen.

Hintergrund ist der rasante Anstieg des Stromverbrauchs in den USA, der durch den KI-Boom und die Rückverlagerung industrieller Produktion ins Land angeheizt wird. Netzbetreiber warnen seit Längerem, dass die vorhandene Kapazität mit der wachsenden Nachfrage nicht Schritt halten könne – was sowohl die Versorgungssicherheit als auch die Bezahlbarkeit der Strompreise gefährde.

Was die Unternehmen konkret zusagen

Jedes unterzeichnende Unternehmen verpflichtet sich, ausreichend neue Stromerzeugungskapazität aufzubauen, zu beschaffen oder zu kaufen, um den eigenen Bedarf zu decken. Hinzu kommt die vollständige Übernahme aller Netzausbaukosten, die durch den Anschluss der Anlagen entstehen, unabhängig davon, ob die bereitgestellte Kapazität am Ende genutzt wird.

Die Vereinbarung sieht außerdem vor, dass die Konzerne im Notfall Notstromaggregate für Netzbetreiber bereitstellen, um Blackouts in Regionen mit hoher Rechenzentrumdichte zu verringern. Ergänzend dazu sollen lokale Arbeitskräfte in den Standortgemeinden eingestellt und ausgebildet werden.


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