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USA: T-Mobile will schon 2020 landesweites 5G-Netz anbieten

Die Telekom-Tochter T-Mobile setzt 600 MHz Spektrum und die 28/39 GHz-Bänder für den neuen Mobilfunk 5G ein.

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T-Mobile-Chef John Legere auf dem Weg zu seinem CES-Auftritt
T-Mobile-Chef John Legere auf dem Weg zu seinem CES-Auftritt (Bild: T-Mobile/Screenshot: Golem.de)

T-Mobile US will bereits im Jahr 2020 ein landesweites 5G-Mobilfunknetz errichten. Das gab der Netzbetreiber am 2. Mai 2017 bekannt. Ausrüster sind Ericsson und Nokia, Huawei wird von dem US-Markt weitgehend ausgeschlossen. Laut den Angaben beginnt der 5G Rollout im Jahr 2019 und für 2020 ist das Ziel bereits eine landesweite Abdeckung.

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Der Netzbetreiber will einen Teil seines neu erworbenen 600-MHz-Spektrums für eine 5G-Abdeckung von "Küste zu Küste" einsetzen. T-Mobile US hatte bei der Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen der Federal Communications Commission (FCC) im April fast 7,99 Milliarden US-Dollar ausgegeben.

Insgesamt wurden 20 Milliarden US-Dollar gezahlt. Weitere erfolgreiche Bieter waren der Satelliten-TV-Betreiber Dish, der Kabelnetzbetreiber Comcast und der Telekommunikationskonzern AT&T. Die Mobilfunkbetreiber Verizon und Sprint hatten nicht mitgeboten. Dish Network bietet kostenpflichtiges Satellitenfernsehen an und mit Dishnet auch Satelliteninternet mit bisher maximal 15 MBit/s.

T-Mobile ist in den USA gut für Überraschungen

In städtischen Regionen biete T-Mobile mit 5G hohe Datenübertagungsraten an und eine hohe Abdeckung auf dem Land, erklärte das Unternehmen. Eingesetzt werde eine Kombination aus Mittelband- und Millimeterwellenspektrum.

Nokia erklärte: "Die Ankündigung von T-Mobile US, ihr gesamtes verfügbares Funkspektrum einzusetzen, passt gut zu Nokias Strategie, unterschiedliche Funkfrequenzen auf einer einzigen Plattform zu verarbeiten und sie passt zur neuesten Antennentechnik von Nokia. Eine Nutzung der 600-MHz-Frequenz kombiniert eine hohe spektrale Effizienz, wie sie die 5G-Luftschnittstelle bietet, mit einer hohen Netzabdeckung. Nokias 5G-Netztechnik soll auch das 600-MHz-Spektrum unterstützen."

"Zusätzlich zum 600 MHz Band haben wir 200 MHz Spektrum im 28/39 GHz-Bändern", sagte T-Mobile-Technikchef Neville Ray. 5G biete nicht nur eine höhere Datenrate, sondern auch eine sehr niedrige Latenzzeit und eine viel höhere Akkulaufzeit für Smartphones und künftige neue Endgeräte.

Ericsson-Chef Börje Ekholm sagte: "Das 600-MHz-Spektrum ermöglicht es, 5G landesweit einzusetzen. Wir unterstützen T-Mobile US mit der 5G-Radio-Entwicklung für dieses Spektrum. Die kommerzielle Nutzung der Produkte wird an die 3GPP-Standardisierung und an das unterstützende Ökosystem angelehnt."



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SanderK 04. Mai 2017

Man könnte bei den Bändern schon von Sichtverbindung sprechen, in der Tat.... wobei man...


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