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Historische NSA-Hardware vom Teufelsberg Berlin
Historische NSA-Hardware vom Teufelsberg Berlin (Bild: Pawel Kopczynski/ Reuters)

Prognose: NSA-Skandal kostet Cloud-Anbieter 35 Milliarden US-Dollar

Historische NSA-Hardware vom Teufelsberg Berlin
Historische NSA-Hardware vom Teufelsberg Berlin (Bild: Pawel Kopczynski/ Reuters)

US-Cloud-Anbieter wie Microsoft, Amazon und Google haben durch die NSA-Enthüllungen zunehmend Probleme mit Kunden im Ausland. Das wird die Betreiber Milliarden kosten.

Der NSA-Skandal kann für die US-Cloud-Anbieter über die nächsten drei Jahre Umsatzausfälle zwischen 21,5 und 35 Milliarden US-Dollar zur Folge haben. Das hat der Thinktank Information Technology & Innovation Foundation berechnet. US-Konzerne sind weltweit führend bei Cloud-Angeboten.

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Zunehmend kündigten ausländische Kunden ihre Verträge mit den US-Konzernen. Betroffen seien auch große Cloud-Anbieter wie Amazon, Google und Microsoft. So hätten 36 Prozent der US-Betreiber erklärt, dass es seit den Enthüllungen von Edward Snowden schwieriger geworden sei, Verträge im Ausland zu schließen. Als Ergebnis erwartet die Foundation, dass US-Cloud-Betreiber 10 bis 20 Prozent des Auslandsmarkts an Betreiber aus Europa oder Asien verlieren werden.

Der Schweizer Hoster Artmotion habe im ersten Monat seit dem Beginn der Enthüllungen bereits von einem Umsatzzuwachs von 45 Prozent berichtet.

Die deutsche Konferenz der Datenschutzbeauftragten hat seit Ende Juli 2013 keine neuen Genehmigungen für Unternehmen zur Übermittlung personenbezogener Daten in Drittstaaten mehr erteilt und prüft, ob bestehende über das Safe-Harbor-Abkommen ausgesetzt werden können. Davon sind auch bestimmte Cloud-Dienste betroffen.

Laut einer Umfrage wollten im Juli 2013 19 Prozent der Internetnutzer auf Cloud-Dienste verzichten. Das ergab eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Aris im Auftrag des IT-Branchenverbands Bitkom, die nach dessen Angaben repräsentativ war. Das Vertrauen in den Umgang der Wirtschaft mit persönlichen Daten hat ebenfalls abgenommen. Nur noch 34 Prozent haben starkes oder sehr starkes Vertrauen in die Wirtschaft in Bezug auf ihre persönlichen Daten. Vor zwei Jahren waren es 41 Prozent. Weniger starkes oder gar kein Vertrauen haben 55 Prozent, 2011 waren es 46 Prozent.


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KarlSpaat 08. Aug 2013

Russland -> Schreibmaschinen ;) http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/hacker-abwehr...

KarlSpaat 08. Aug 2013

Natuerlich sind die Firmen Schuld. Die bilden doch sonst auch wegen jedem Scheiss eine...

KarlaHungus 08. Aug 2013

Geiler Scheiß. Das muß echt ne Riesenwolke sein!

Fuchs 07. Aug 2013

Hm, es würde mich wundern, wenn sie die Daten von US-Bürgern nicht abgreifen dürften...

mxcd 07. Aug 2013

Das wuerde ich nicht tun. Man kann statt ftp einfach sftp nehmen, das auf ssh basiert. Da...



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