USA: Huawei verklagt US-amerikanische Zulassungsbehörde FCC

Huawei versucht weiter, gerichtlich gegen die von der US-Regierung auferlegten Handelseinschränkungen vorzugehen: In einer jüngsten Klage gegen die FCC geht es um Geschäfte mit lokalen Netzanbietern. Der erwartete Gewinnverlust für 2019 wird allerdings geringer als erwartet ausfallen.

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Huawei geht gerichtlich gegen den US-Boykott vor.
Huawei geht gerichtlich gegen den US-Boykott vor. (Bild: FRED DUFOUR/AFP via Getty Images)

Der chinesische Telekommunikationshersteller Huawei hat die US-amerikanische Zulassungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) verklagt, wie Bloomberg berichtet. Hintergrund ist der Konflikt mit der US-Regierung, die US-amerikanischen Unternehmen die Zusammenarbeit mit Huawei untersagt hat.

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Auf lokaler Ebene hatte Huawei bisher dennoch mit kleineren Netzanbietern zusammengearbeitet. In einer jüngsten Entscheidung wurde es diesen Unternehmen untersagt, staatliche Gelder für die Anschaffung von Huawei-Ausrüstung zu verwenden. Gegen diese Entscheidung hat Huawei nun vor einem Berufungsgericht eine entsprechende Klage eingereicht.

Nachdem eine politische Lösung des Konflikt bis dato noch nicht erreicht werden konnte, versucht Huawei in jüngster Zeit verstärkt, gerichtlich gegen die Handelssperren vorzugehen. Im März 2019 hatte das Unternehmen eine Klage gegen die Regierung der USA wegen verfassungswidriger Vertriebsbeschränkungen eingereicht.

Gewinn durch Boykott weniger betroffen als zunächst erwartet

Die US-Beschränkungen scheinen dem Absatz indes nicht so stark zu schaden wie zunächst angenommen. Huawei-Gründer Ren Zhengfei hatte ursprünglich mit einem entgangenen Gewinn von 30 Milliarden US-Dollar im Jahr 2019 gerechnet, der nun allerdings nur noch bei 10 Milliarden US-Dollar liegen soll.

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Im Smartphone-Markt, neben der Telekommunikationsausstattung einer der Hauptgeschäftszweige Huaweis, konnte Huawei sich im dritten Quartal 2019 erholen: Nachdem die Verkaufszahlen im zweiten Quartal schlecht waren, konnte der chinesische Hersteller seine Absätze weltweit um 26 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2018 steigern. Einer der entscheidenden Gründe sind die starken Verkäufe in China.

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