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USA: Gesetzentwurf gegen verklebte Akkus eingereicht

Ein Gesetzentwurf im US-Bundesstaat Washington sieht vor, dass Hersteller ab 2019 keine Geräte mit schwer austauschbarem Akku mehr verkaufen dürfen. Der 'Substitute House Bill 2279' ist allerdings keine direkte Reaktion auf Apples Tauschaktion.

Artikel veröffentlicht am ,
Röntgenaufnahme eines iPhone SE
Röntgenaufnahme eines iPhone SE (Bild: iFixit)

Im US-Bundesstaat Washington ist ein Gesetzentwurf eingereicht worden, der es Herstellern von unter anderem Notebooks oder Smartphones untersagt, den Austausch oder die Reparatur von Komponenten massiv zu erschweren. Dabei werden explizit verklebte Akkus als ein Beispiel genannt.

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Der 'Substitute House Bill 2279' wurde laut Repräsentant Jeff Morris schon vor Apples Akku-Tauschaktion eingereicht, generell sieht er verklebte Stromspeicher aber als bewussten Versuch, eine Reparatur durch Dritte zu unterbinden.

Akkus verlieren mit der Zeit an Kapazität, weshalb es im Interesse von Nutzern ist, diese austauschen oder reparieren zu können. Ein altes Gerät kann so über einen längeren Zeitraum genutzt werden, anstatt es wegzuwerfen. Bei einem verklebten Akku kann diesen meist nur der Hersteller wechseln - und der verlangt dafür oft viel Geld. Bei manchen Geräten ist der Stromspeicher praktisch nicht austauschbar, da das Gehäuse für den Ausbau zerstört werden muss. Dazu zählen Apples AirPods und Microsofts Surface Laptop, weshalb die Hersteller sie bei einem Akkuwechsel wohl komplett austauschen.

Ob der Gesetzentwurf in Kraft tritt, bleibt vorerst offen.

CPU-Drossel bei Apple bald abschaltbar

Zuletzt musste Apple für viele iPhones einen vergünstigten Tausch des Stromspeichers anbieten, da die Leistung des Prozessors bei einem verschlissenen Akku gedrosselt wurde. Dem Hersteller zufolge soll so unter anderem ein ungewolltes plötzliches Abschalten des iPhones verhindert werden. Bei einer gealterten Batterie kann dies passieren, da sie nicht mehr genügend Leistung für kurzfristige hohe Belastungen liefern kann.

Apple hatte das Vorgehen nicht dokumentiert, seit iOS 11.3 kann die Drosselung der CPU-Kerne aber abgeschaltet werden. Die neue Betriebssystemversion ist bisher nur für Teilnehmer am Entwicklerprogramm verfügbar, eine öffentliche Beta soll folgen. Ab dem Frühjahr 2018 werde das Upgrade auch für normale Kunden erhältlich sein, einen Termin nannte Apple bisher nicht.

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FreiGeistler 30. Jan 2018

@user0345 Die meissten Tastaturen kann man reinigen, um die Kekskrümel und die Cola...

ldlx 30. Jan 2018

Welches Xcover soll das denn sein?

neocron 29. Jan 2018

Wenn Leute schlicht darauf verzichten wuerden 1 oder 2 Jahre neue Telefone zu kaufen...

Trollversteher 29. Jan 2018

Afaik wurde der Akkutausch auch erst ab dem 4er deutlich einfacher. Bei dem 4s und 5s bei...

Trollversteher 29. Jan 2018

Nein, hat er nicht. Denn offensichtlich hat die einfache Tauschbarkeit der Akkus nicht...


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