USA: Ericsson kündigt seinen Außendiensttechnikern

Der Bereich Wartung der Antennen wird bei Ericsson künftig von externen Dienstleistern übernommen. Der schwedische Mobilfunkausrüster entlässt das eigene Team.

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Konzernzentrale von Ericsson in Schweden
Konzernzentrale von Ericsson in Schweden (Bild: Maja Suslin/TT News Agency/Reuters)

Ericsson wird in Nordamerika 750 Beschäftigte im Bereich Außendiensttechnik entlassen. Das berichtet das Onlinemagazin InsideTowers unter Berufung auf ein internes Memo des Mobilfunkausrüsters. Grund dafür seien gesunkene Ausgaben der Netzwerkbetreiber in Nordamerika.

In den USA sind chinesische Mobilfunkausrüster wie ZTE und Huawei vom Markt ausgeschlossen. Ericsson, Nokia und Samsung teilen sich den riesigen Markt. Der Umsatz von Ericsson in Nordamerika ging im zweiten Quartal 2023 im Jahresvergleich um 50 Prozent zurück. Im Februar erklärte der schwedische Konzern, dass weltweit 8.500 Arbeitsplätze abgebaut würden, um Kosten zu sparen.

Die Entlassungen werden bereits ab September 2023 durchgeführt. Die Tätigkeit werde von externen Servicefirmen übernommen.

Ericsson hat in Nordamerika mehr als 11.500 Beschäftigte

Ericsson sagte dem Magazin Mobile World Live, dass der Rückgang der Marktnachfrage bedeute, dass das "Unternehmen die Kosten, die dieser besondere Bereich" mit sich bringt, nicht mehr rechtfertigen könne.

Laut Ericsson hat das Unternehmen mehr als 11.500 Beschäftigte in Nordamerika und mehr als 103.000 weltweit.

Ericsson verzeichnete im zweiten Quartal 2023 einen Nettoverlust von 0,6 Milliarden Schwedischen Kronen (57 Millionen US-Dollar) im Vergleich mit einem Gewinn von 4,7 Milliarden Schwedischen Kronen im Vorjahresquartal. Der Umsatz stieg auf 64,4 Milliarden Schwedische Kronen (6,118 Milliarden US-Dollar), ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Konzernchef Börje Ekholm rechnet erst zum Jahresende mit einer Verbesserung.

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