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USA: Elon Musk will Donald Trump bei den Midterm-Wahlen helfen

Zu den Zwischenwahlen im November wird Elon Musk die Republikaner wieder finanziell mit seiner Lobbygruppe unterstützen.
/ Tobias Költzsch und dpa
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Ein Bild aus einer Zeit, in der Elon Musk gern gesehener Gast im Weißen Haus war. (Bild: ALLISON ROBBERT / AFP via Getty Images)
Ein Bild aus einer Zeit, in der Elon Musk gern gesehener Gast im Weißen Haus war. Bild: ALLISON ROBBERT / AFP via Getty Images

Elon Musk will trotz eines zwischenzeitlichen Zerwürfnisses mit US-Präsident Donald Trump bei der anstehenden Parlamentswahl wieder in großem Stil dessen Republikanische Partei unterstützen. Die von Musk gegründete Organisation America PAC werde sich im Wahlkampf unter anderem auf Werbung fokussieren, berichtet Axios(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf informierte Personen.

Der ranghohe Trump-Berater James Blair sagte Axios, die Rückkehr von America PAC werde den Republikanern einen "enormen Schub geben". Musk spendete im Präsidentschaftswahlkampf 2024 mehr als 250 Millionen Dollar an Trump. Das brachte ihm zum Beginn von Trumps zweiter Amtszeit im Weißen Haus die Rolle eines engen Vertrauten ein.

Er war oft an der Seite des Präsidenten zu sehen und wurde mit der Kürzung der Ausgaben des Staatsapparats betraut. Musk und seine Mitstreiter im Kürzungsgremium Doge gingen dabei zum Teil sehr rabiat vor. So wurde die Entwicklungshilfe "in den Holzhäcksler geworfen", wie er das formulierte. Es folgten Proteste, die auch auf das Geschäft des von Musk geführten Elektroautoherstellers Tesla durchschlugen.

Streit und Versöhnung

Zur Jahresmitte 2025 folgte der Bruch zwischen Musk und Trump nach einem Streit um ein vom Präsidenten vorangetriebenes Steuergesetz. Musk behauptete danach öffentlich, ohne seine Hilfe wäre Trump gar nicht wiedergewählt worden. Trump sagte, der Milliardär sei nur verärgert, weil er Elektroauto-Subventionen gestrichen habe. Später versöhnten sich die beiden zwar, aber das Verhältnis blieb distanziert.

Die Abstimmung im November 2026, bei der das gesamte Repräsentantenhaus und rund ein Drittel des Senats zur Wahl stehen, wird die Handlungsfähigkeit Trumps im Rest seiner Amtszeit stark beeinflussen. Aktuell halten seine Republikaner die Mehrheit in beiden Parlamentskammern. Sollten die Demokraten ihnen auch nur eine davon abnehmen, können sie Gesetzesvorhaben der Trump-Regierung blockieren und sie mit Ermittlungen in Ausschüssen unter die Lupe nehmen.

Blair lobte bei Axios, dass Musks America PAC bei der Präsidentenwahl 2024 ein "essenzieller Partner" gewesen sei, um Wähler zu mobilisieren. Die Organisation konzentrierte sich damals insbesondere auf die sogenannten Swing States, die zwischen Republikanern und Demokraten umkämpft sind und meist letztlich den Ausgang einer Präsidentenwahl entscheiden.

Aktuelle Umfragewerte für mehrere Kandidaten der Republikaner in umkämpften Wahlbezirken sehen nicht gut aus. Experten bringen das unter anderem mit der Unzufriedenheit mit Trump und den wegen des Iran-Kriegs gestiegenen Benzinpreisen in Verbindung.


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