USA: Apple Store organisiert sich gewerkschaftlich

In den USA hat die Belegschaft eines Apple Stores erfolgreich darüber abgestimmt, sich gewerkschaftlich zu organisieren.

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Apple Store (Symbolbild)
Apple Store (Symbolbild) (Bild: Twenty20)

Die Angestellten eines Apple Stores im US-Bundessstaat Maryland haben eine Gewerkschaft namens Coalition of Organized Retail Employees (CORE) gegründet, wie Techcrunch berichtet. Der Store in der Stadt Towson ist der erste, dessen Mitarbeiter sich entsprechend organisiert haben. In der Abstimmung gab es 65 Ja- und 33 Nein-Stimmen.

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Auch in anderen Apple Stores gibt es ähnliche Bestrebungen. Im Apple Store an der Grand Central Station in New York City sind ebenfalls Pläne entstanden, eine Gewerkschaft zu gründen.

In den USA sind Gewerkschaften unternehmensbasiert und meist in einem größeren Verbund zusammengeschlossen. Die Mitarbeiter im Apple Store in Maryland schließen sich der International Association of Machinists and Aerospace Workers (IAM) an.

Apple hatte zuvor versucht, Mitarbeiter zu überzeugen, gegen die gewerkschaftliche Organisierung zu stimmen. Deirdre O'Brien, Apple Vizepräsidentin für Personal und Einzelhandel wandte sich in einem Video an 58.000 Mitarbeiter, um sie über die vermeintlichen Nachteilen einer gewerkschaftlichen Organisierung zu warnen. So sei es schwerer, Änderungen durchzusetzen, wenn eine Gewerkschaft zwischen Apple und den Mitarbeitern stünde. Außerdem würden die Einzelleistungen von Mitarbeitern so nicht mehr gewürdigt werden können, so O'Brien.

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Eigentlich hätte ein Apple Store in Atlanta der erste gewerkschaftlich organisierte Laden sein sollen, doch die Gewerkschaftswahl fand nicht statt, weil die Organisatoren einem Bericht von Bloomberg zufolge ihren Antrag zurückzogen und behaupteten, Apple würde Taktiken zur Zerschlagung von Gewerkschaften anwenden.

Mehrere Stores wollen Gewerkschaften gründen

Nach Informationen der New York Times haben mehr als zwei Dutzend Apple Stores ihr Interesse an einer gewerkschaftlichen Organisierung bekundet.

Angesichts des steigenden Drucks durch Gewerkschaftsgründungen in den USA erhöht Apple den Stundenlohn der Beschäftigten in seinen Ladengeschäften. Das habe das Unternehmen seinen Angestellten am 25. Mai mitgeteilt, berichtet die Financial Times. Der Stundenlohn soll von 20 US-Dollar auf mindestens 22 US-Dollar steigen. Die Erhöhung soll auch Einstiegsgehälter und Gehälter außerhalb der USA betreffen. Details dazu nannte Apple nicht.

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