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US-Wahlkampf: Donald Trump will Elon Musk in sein Kabinett holen

Donald Trump hält Elon Musk für einen "brillanten Kerl" . Er macht ihm aber einen Job in seinem Kabinett nicht gerade schmackhaft.
/ Werner Pluta
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Wahlkämpfer Donald Trump: Fakebilder von Taylor Swift (Bild: Takayuki Fuchigami / The Yomiuri Shimbun via Reuters Connect)
Wahlkämpfer Donald Trump: Fakebilder von Taylor Swift Bild: Takayuki Fuchigami / The Yomiuri Shimbun via Reuters Connect

Minister Musk? Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump erwägt, nach einem Wahlsieg den Unternehmer Elon Musk in sein Kabinett zu berufen.

Er könne sich vorstellen, Musk eine Rolle als Berater oder auch einen Ministerposten zu geben, sagte Trump der britischen Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster) . "Er ist ein sehr kluger Kerl. Ich würde es auf jeden Fall machen. Wenn er es machen würde, würde ich es auf jeden Fall tun. Er ist ein brillanter Kerl."

Musk unterstützt den Wahlkampf von Trump . So gab er dem Kandidaten in einem Gespräch auf X die Möglichkeit, sich darzustellen. Zudem machte Musk auf seiner Social-Media-Plattform X Stimmung gegen die demokratische Kandidatin Kamala Harris . Berichte, er wolle für Trumps Wahlkampf spenden , dementierte er jedoch .

Trump will Steuervorteil für E-Autos streichen

Unklar ist, wie ernst es Trump mit dem Angebot an den Tesla-Chef meint. Im gleichen Interview kündigte er nämlich an, die Steuergutschrift für Elektroautos in Höhe von 7.500 US-Dollar streichen zu wollen. "Steuergutschriften und Steueranreize sind im Allgemeinen keine gute Sache" , begründete er. Das hatte er aber auch schon während seiner Präsidentschaft angekündigt .

Er habe aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen, sagte Trump. "Ich bin ein großer Fan von Elektroautos, aber ich bin auch ein Fan von benzinbetriebenen Autos und auch von Hybriden und allem, was immer sonst noch kommt."

Es wäre nicht Trumps erster Versuch, sich die Unterstützung von Prominenten zu erschleichen. So postete er vor wenigen Tagen auf seiner eigenen Social-Media-Plattform Truth Social Bilder, die zeigen sollten, dass die Musikerin Taylor Swift ihn unterstützt. Diese Bilder waren jedoch nicht real, sondern manipuliert oder von künstlicher Intelligenz generiert. Swift gilt als Unterstützerin der Demokraten.

Tesla äußerte sich auf eine Anfrage von Reuters nicht zu Trumps Aussage.


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