US-Umsätze im März 2012: Spielemarkt schrumpft weiter

Während die Umsätze mit Spielehardware und -software in Deutschland weitgehend stabil zu sein scheinen, setzt sich der dramatische Schrumpfungsprozess im US-Markt bereits im zweiten Jahr unvermindert fort. Im März 2012 hat die Branche in Nordamerika rund 1,10 Milliarden US-Dollar eingenommen – das sind rund 25 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie das Marktforschungsunternehmen The NDP Group(öffnet im neuen Fenster) meldete.

Die Umsätze mit Spielen sind im Vergleich zum Vorjahresmonat um 26 Prozent auf 585 Millionen US-Dollar gesunken. Am besten hat sich Mass Effect 3 geschlagen, auf Platz 2 der Monatscharts folgt Resident Evil: Operation Raccoon City und auf Platz 3 das Baseballspiel MLB: The Show.
Noch stärker ist der Einbruch bei der Hardware – gemeint sind in erster Linie Konsolen: Um 35 Prozent auf 324 Millionen US-Dollar sind die Umsätze im Jahresvergleich eingebrochen. Microsoft beansprucht mit 371.000 Xbox 360 die Monatsmarktführerschaft; Nintendo und Sony haben keine Zahlen veröffentlicht.



