US-Spielemarkt: NBA 2K13 springt an die Spitze
Wer nur einen kurzen Blick auf die Zahlen wirft, muss um die Zukunft der Spielebranche bangen: Um 25 Prozent auf 756 Millionen US-Dollar sind die Umsätze mit Games, Hardware und Zubehör allein im Monat Oktober 2012 gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Allerdings geben die Marktforscher der NPD Group(öffnet im neuen Fenster) dann gleich wieder Entwarnung: Erträge aus Onlineverkäufen, Abonnements und Ähnliches sind in den Zahlen nicht enthalten. Wenn sie eingerechnet werden, erreicht die Branche laut NPD einen geschätzten Monatsumsatz von 1,2 Milliarden US-Dollar – und das entspräche ungefähr dem langjährigen Mittel.

Tatsächlich schlecht läuft allerdings das Geschäft mit Konsolen. Die Umsätze sind um rund 37 Prozent auf 187 Millionen US-Dollar gesunken. Der einzige Hersteller, der konkrete Zahlen nennt, ist Microsoft: In den USA sei man Marktführer mit einem Absatz von 270.000 verkauften Xbox 360 gewesen. Im Oktober 2011 hatten sich allerdings noch 393.000 Amerikaner eine neue Xbox 360 gekauft. Der Grund für den allgemeinen Rückgang liegt auf der Hand: Der Markt ist gesättigt, immer mehr potenzielle Konsolenspieler warten, bis endlich neue Geräte erscheinen oder die Preise der aktuellen Generation spürbar fallen. Die Hersteller von Zubehör sind mit einem Minus von fünf Prozent auf rund 136 Millionen vergleichsweise glimpflich davongekommen.
Das erfolgreichste Spiel im US-Markt war laut NPD Group die Basketballsimulation NBA 2K13 , gefolgt von Resident Evil 6 . Auf dem dritten Platz folgt die schwarze Edition von Pokémon 2, dann Dishonored und anschließend die weiße Edition von Pokémon 2.
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