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Der verunglückte Tesla Model S
Der verunglückte Tesla Model S (Bild: National Transportation Safety Board)

US-Sicherheitsbehörde: Teslas "Autopilot" trug zu tödlichem Unfall bei

Der verunglückte Tesla Model S
Der verunglückte Tesla Model S (Bild: National Transportation Safety Board)

Die US-Behörde für Transportsicherheit bescheinigt früheren Versionen von Teslas Autopiloten ein großes Missbrauchsrisiko. Möglicherweise müssen teilautomatisierte Fahrzeuge künftig die Fahrer auch per Videokamera überwachen.

Nach Ansicht der US-Behörde für Transportsicherheit hat das frühere Design von Teslas "Autopiloten" zu einem tödlichen Unfall im vergangenen Jahr beigetragen. Das National Transportation Safety Board (NTSB) kritisiert in der Kurzfassung seines Abschlussberichts unter anderem, dass die Freihanderkennung des teilautomatisierten Systems "keine effektive Methode war, um die Eingriffsbereitschaft des Fahrers sicherzustellen". Im vergangenen Juni veröffentlichtes Material der NTSB hatte gezeigt, dass der Fahrer während der Fahrt minutenlang keine Warnmeldungen des Systems erhalten hatte.

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Nach Ansicht des NTSB waren mehrere Faktoren für die tödliche Kollision zwischen einem Tesla Model S und einem Lkw auf einem mehrspurigen Highway in Florida verantwortlich. Demnach hatte der Lkw-Fahrer dem Tesla beim Kreuzen des Highways die Vorfahrt genommen. Der Tesla-Fahrer wiederum war offensichtlich zu abgelenkt, um den kreuzenden Lkw zu bemerken. Dabei soll er sich zu sehr auf die automatisierten Funktionen seines Autos verlassen haben.

"Schutzvorkehrungen des Systems, die den Tesla-Fahrer daran hindern sollten, das Automatisierungssystem des Fahrzeugs auf bestimmten Fahrbahnen zu benutzen, fehlten", sagte der NTSB-Vorsitzende Robert L. Sumwalt in der Sitzung am Dienstag und fügte hinzu: "Die Kombination aus menschlichen Fehlern und dem Mangel an ausreichenden Schutzvorkehrungen des Systems führten zu einer tödlichen Kollision, die nicht hätte passieren sollen." Obwohl Tesla empfiehlt, den "Autopiloten" nur auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen zu nutzen, lässt er sich sogar in Innenstädten aktivieren.

Missbrauchsrisiko durch Assistenzsysteme

Dem vierseitigen Kurzbericht zufolge war das Sensorsystem des Tesla nicht dafür ausgelegt, den kreuzenden Lkw zu erkennen und die Kollision zu vermeiden. Daher habe der "Autopilot" nicht die Geschwindigkeit reduziert oder eine Kollisionswarnung beziehungsweise Notbremsung ausgelöst. Die Sichtweite zwischen Auto und Lkw sei für beide Fahrer ausreichend groß gewesen, um den Unfall zu vermeiden. Inwieweit der Lkw-Fahrer durch nachgewiesenen Marihuana-Konsum in seiner Fahrfähigkeit beeinträchtigt gewesen sei, habe nicht ermittelt werden können.

In mehreren Punkten geht die NTSB kritisch auf die damalige Funktionsweise des "Autopiloten" ein. "Wenn automatisierte Kontrollsysteme nicht automatisch ihren eigenen Betrieb auf solche Bedingungen beschränken, für die sie konzipiert wurden und geeignet sind, bleibt das Risiko eines Missbrauchs durch den Fahrer bestehen", heißt es in Punkt 5 der Stellungnahme.

Autos sollen Fahrer besser überwachen 

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Bachsau 19. Sep 2017

Es ist völlig daneben, von Herstellern zu erwarten, dass sie die Freiheit ihrer Kunden...

ti-sign 15. Sep 2017

Ob die Fahrer wissen, was die Assistenzsysteme übernehmen und was nicht, geht knapp an...

Teeklee 14. Sep 2017

Wollte nur andeuten, dass dadurch vermutlich mehr Leute dazu ermutigt werden ihr...

Michl1303 14. Sep 2017

Nissan Pulsar, unter 40 kein Tempomat :( nur der Limiter geht weiter runter. Echt nervig...

katze_sonne 14. Sep 2017

Sowas ist echt zu Kotzen. Hab was ähnliches mal in einer Stadt gehabt: Baustelle war...



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