US-Sanktionen: Intel und Qualcomm dürfen keine CPUs an Huawei verkaufen

Intel gehört zu den großen Unternehmen, die sich an weiteren US-Sanktionen gegen die Volksrepublik-China beteiligen werden(öffnet im neuen Fenster) .
Der Chiphersteller berichtete laut der Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster) , dass Verkaufszahlen aus diesem Grund geringer ausfallen. Intel-Aktien fielen als Reaktion auf die Nachricht um knapp 3 Prozent.
Ein großer, von Intel nicht namentlich genannter chinesischer Hersteller erhält keine Lieferungen mehr. Reuters berichtete bereits einen Tag zuvor, dass Chiphersteller wie Qualcomm und Intel nicht mehr an Huawei Technologies liefern dürfen und die USA ihre jeweiligen Lizenzen zurückzogen(öffnet im neuen Fenster) .
Der chinesische Konzern ist nun praktisch nicht mehr in der Lage, neue Computer mit x86-Chips herzustellen, nachdem bereits AMD keine Lizenz für den Verkauf seiner Prozessoren an Huawei erhielt.
Auch keine ARM-Chips von Qualcomm
Eine ähnliche Regel gilt für Qualcomm. Das Unternehmen darf keine ARM-Chips an Huawei mehr verkaufen. Qualcomm-Chips werden vor allem in Smartphones und künftig auch in einigen Windows-Notebooks verbaut.
"Huawei ist eine Bedrohung" , sagte US-Handelsministerin Gina Raimondo nach einer Kongressanhörung. "Wenn wir mehr über KI-Fähigkeiten erfahren, dann müssen wir etwas unternehmen. Wenn ein Chip, den wir zuvor lizenziert haben, nun auf einmal KI-Funktionen aufweist, dann werden wir die Lizenz entziehen" , sagte sie.
Die Rede ist von Intels aktuellen Core-Ultra-Chips, die mit einer NPU auch für KI-Aufgaben ausgelegt sind. Das gilt für die meisten Chips von AMD, Qualcomm und Apple. Sie alle würden unter ein solches Embargo fallen.



