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US-Sanktion: ZTE soll 2,6 Milliarden Euro wegen Embargo verloren haben

Das US-Embargo gegen ZTE soll bisher zu Verlusten von mindestens 2,6 Milliarden Euro bei dem chinesischen Hersteller geführt haben. ZTE hält sich nach jüngsten Andeutungen bezüglich einer Lockerung der Strafe aber offenbar bereit, die Produktion in kürzester Zeit wieder anlaufen zu lassen.

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ZTE hofft weiterhin, dass die Sanktionen durch die USA abgeschafft werden.
ZTE hofft weiterhin, dass die Sanktionen durch die USA abgeschafft werden. (Bild: Johannes Eisele/AFP/Getty Images)

ZTE hat nach Inkraftsetzung des Handelsembargos für US-Unternehmen einem Bericht von Bloomberg zufolge bisher mindestens 20 Milliarden Yuan Verluste gemacht. Umgerechnet sind das über 2,6 Milliarden Euro. Das Embargo habe zum Stopp der Produktion und zum Rückzug von Kunden geführt.

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Nach Andeutungen, dass die USA die Sanktionen lockern könnten, soll sich der chinesische Hersteller allerdings bereithalten, die Produktion schnellstmöglich wieder anlaufen zu lassen. Der T0 genannte Plan soll es ermöglichen, binnen Stunden die Produktion wieder aufnehmen zu können.

Trump deutet Alternativen zu Handelssperre an

Offenbar macht sich ZTE anhand der jüngsten Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump Hoffnungen, dass die siebenjährige Handelssperre für US-Unternehmen mit dem chinesischen Hersteller aufgehoben werden könnte. Trump hatte Mitte Mai 2018 gesagt, dass er den Wegfall von Arbeitsplätzen in China verhindern wolle. Daher solle das Handelsministerium nach alternativen Strafen suchen.

Wie ebenfalls Bloomberg berichtet, könnte sich eine derartige Alternative nun anbahnen: Wie Trump Journalisten im Weißen Haus mitteilte, will er als Gefallen gegenüber dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping eine Abschwächung der Strafe in Betracht ziehen. Als Alternative sieht Trump offenbar eine hohe Strafzahlung sowie die Ernennung eines neuen Managements.

Als möglichen Strafbetrag nennt Bloomberg eine Summe von 1,3 Milliarden US-Dollar, umgerechnet sind das 1,1 Milliarden Euro. "Wenn wir ZTE dichtmachen, schädigen wir eine Reihe von amerikanischen Unternehmen", sagte Trump Bloomberg zufolge den Reportern. Im US-Senat bekommt Trump für einen derartigen Rückzug von den Sanktionen allerdings bereits jetzt Gegenwind. Ein Gesetzentwurf im Kongress will zudem ebenfalls verhindern, dass Trump die Sanktionen gegen ZTE einfach zurücknehmen kann.

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