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US-Regierung: Trump könnte seinem Finanzminister die KI-Politik übertragen

US-Finanzminister Scott Bessent gilt laut Semafor als Favorit für den Posten des KI-Beauftragten unter Donald Trump.
/ Nils Matthiesen
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Bessent wird als sogenannter KI-Zar gehandelt. (Bild: Eduardo Munoz Alvarez/Getty Images)
Bessent wird als sogenannter KI-Zar gehandelt. Bild: Eduardo Munoz Alvarez/Getty Images

US-Finanzminister Scott Bessent gilt als Favorit für die Position des neuen KI-Beauftragten von US-Präsident Donald Trump. Das berichtet Semafor(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf drei mit der Sache vertraute Quellen. Bessent spiele seit Langem eine zentrale Rolle in der KI-Politik der US-Regierung.

Am Rande der UN-Generalversammlung führte er bereits Gespräche mit dem chinesischen Vizepremier He Lifeng. Vor dem für Donnerstag angesetzten Gipfel von Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping sprachen die beiden Politiker über einen möglichen Benachrichtigungsmechanismus für KI-Zwischenfälle, die die nationale Sicherheit bedrohen. Laut Bessent war dies Teil von Gesprächen über einen formalen KI-Dialog zwischen den beiden Ländern.

Weitere Kandidaten für den Posten im Gespräch

Endgültig entschieden ist laut Semafor allerdings noch nichts. Trump entscheide sich bekanntermaßen am Ende oft für Außenseiter. Bessents Ministeramt stünde einer zusätzlichen Rolle als KI-Beauftragter laut Semafor jedoch nicht im Weg. Innenminister Doug Burgum trage parallel den Titel eines Energiebeauftragten. Kush Desai, Sprecher des Weißen Hauses, erklärte, Berichte über nicht offiziell angekündigte Personalentscheidungen seien als haltlose Spekulation zu betrachten. Das Finanzministerium gab zunächst keine Stellungnahme ab.

Trump kündigte am Samstag auf Truth Social eine AI Force(öffnet im neuen Fenster) nach dem Vorbild der Space Force an und stellte die Ernennung eines KI-Beauftragten in Aussicht. Vorgänger David Sacks gab den Posten im März ab, weil er die zeitliche Höchstgrenze als Special Government Employee erreicht hatte. Neben Bessent werden laut Semafor auch Michael Kratsios, Direktor des White House Office of Science and Technology Policy, und Scott Kupor, Direktor des Office of Personnel Management, gehandelt. Auch der nationale Cyberdirektor Sean Cairncross wird als möglicher Kandidat genannt.


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