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US-Regierung: 4 Milliarden US-Dollar für autonomes Fahren

Die US-Regierung will die Erforschung autonomer Fahrzeuge im öffentlichen Straßenraum mit rund vier Milliarden US-Dollar fördern. Doch so sicher wie geglaubt sind die Autos noch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla S auf der Landstraße
Tesla S auf der Landstraße (Bild: Tesla Motors)

US-Verkehrsminister Anthony Foxx hat angekündigt, dass die US-Regierung ein Förderprogramm von rund vier Milliarden US-Dollar auflegen wolle. Damit soll in den nächsten zehn Jahren die "Entwicklung sicherer Fahrzeugautomation durch Pilotprojekte im öffentlichen Raum" finanziert werden. Es sollen aber nur festgelegte "Korridore" durch die USA genutzt werden.

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Im ersten Halbjahr 2016 sollen US-weite Regularien entwickelt werden, die den sicheren Betrieb autonom fahrender Fahrzeuge sicherstellen sollen. Die US-Regierung meint mit autonomen Autos tatsächlich Fahrzeuge, die ohne menschlichen Fahrer hinter dem Steuer auskommen. Die US-Straßenverkehrsbehörde NHTSA definierte vier Automatisierungsstufen (pdf), wobei zwischen assistiertem, teil-, hochautomatisiertem und autonomem Fahren unterschieden wird.

Ein vereinheitlichtes Recht und nationale Sicherheitsstandards dürften der Entwicklung der Fahrzeuge in den USA Aufwind verschaffen. Bisher unterscheiden sich die Zulassungs- und Testmöglichkeiten von Bundesstaat zu Bundesstaat, zudem gibt es noch regionale Besonderheiten.

Für Autokäufer steht die Technik vermutlich noch lange nicht zur Verfügung. Die Automobilhersteller bereiten derzeit Funktionen vor, die dem Autofahrer im Stau oder im Parkhaus helfen. Tesla bietet in den USA bereits einen Autobahnpiloten an, der jedoch einen stets eingriffsbereiten Fahrer erfordert. Die meisten Autohersteller gehen davon aus, dass in Deutschland erst um das Jahr 2020 herum solche Funktionen serienmäßig angeboten werden könnten. Vom fahrerlosen, autonomen Fahren ist das aber noch weit entfernt.

Bislang ist es gesetzlich in Deutschland verboten, vollautomatisierte Funktionen wie einen Autobahnpiloten zu nutzen, ohne jederzeit eingreifen zu können. So ein System bietet Tesla an.

So sicher wie beispielsweise Google bislang erklärte sind Fahrten mit autonomen Autos auch noch nicht. Eine kürzlich veröffentlichte Statistik zeigt, dass bei den Testfahrten auf kalifornischen Straßen die zur Sicherheit eingesetzten Fahrer seit Herbst 2014 rund 70 Mal eingriffen. In 13 Fällen wäre es sonst zu Unfällen gekommen. Google hatte im Mai 2015 mitgeteilt, dass die autonomen Autos in ihrer sechsjährigen Testphase noch keinen Unfall selbst verursacht hätten. Die Beinaheunfälle blieben unerwähnt.

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cuthbert34 15. Jan 2016

Wäre doch schon toll. Ich fahr täglich nur knapp 100km Autobahn. Das geht noch. Aber...

Terence01 15. Jan 2016

Autonomes Fahren ist Physik. Und gerade darin sind Computer perfekt. Nur eine Frage der...

Anonymer Nutzer 15. Jan 2016

Im grunde hat er aber recht rein von der tatsächlichen wirtschaftsleistung her sind die...


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