• IT-Karriere:
  • Services:

US-Präsident: Donald Trump nutzt offenbar ungesichertes Android-Smartphone

Berichten zufolge nutzt Donald Trump auch nach seiner Vereidigung zum 45. US-Präsidenten sein nicht explizit gesichertes Android-Smartphone - vorzugsweise für seine Twitter-Mitteilungen. Sein Team soll aus Sicherheitsgründen schon protestiert haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Donald Trump bei der Vereidigung seiner Mitarbeiter
Donald Trump bei der Vereidigung seiner Mitarbeiter (Bild: Andrew Harrer-Pool/Getty Images)

Der neue US-Präsident Donald Trump soll Medienberichten zufolge weiter sein privates Android-Smartphone nutzen. Dies berichtet die New York Times in einem längeren Portrait Trumps. Die Autorin Maggie Haberman bestätigte die Praxis zudem auf Nachfrage bei Twitter.

Trump soll auch Anrufe auf ungesichertem Gerät entgegennehmen

Stellenmarkt
  1. Advantest Europe GmbH, Böblingen
  2. TenneT TSO GmbH, Bayreuth, Lehrte, Arnheim (Niederlande)

Bei dem Smartphone handelt es sich offenbar um Trumps privates Gerät, das er bereits während des Wahlkampfes genutzt hat. Unter anderem verwendet er das Smartphone für über sein privates Twitter-Konto abgesetzte Tweets. Diese Praxis hat Trump dem Bericht zufolge auch nach seiner Vereidigung beibehalten, trotz Protesten seiner Mitarbeiter.

Laut dem jüngsten Bericht soll Trump auch noch Anrufe auf seinem alten Smartphone entgegennehmen. Dies könnte sicherheitstechnisch auch vor dem Hintergrund heikel sein, dass Trump eine Reihe von Familienmitgliedern und Freunden in sein politisches Geschäft involviert hat. So ist beispielsweise sein Schwiegersohn Jared Kushner sein Senior-Berater.

Auch mögliche Besprechungen seines privaten Vermögens über das ungesicherte Smartphone könnten sicherheitstechnisch relevant sein. Seine beiden Söhne Donald Junior und Eric sollen unabhängig von ihrem Vater das Familienvermögen verwalten, seine Tochter Ivanka ist erste Vizepräsidentin der Trump Organization und damit für das operative Geschäft zuständig.

Trump nutzt weiterhin privates Twitter-Konto

Auffällig ist, dass Trump über seinen privates Twitter-Konto eine Vielzahl von Tweets absetzt, selbst nachdem er den offiziellen Präsidenten-Account @POTUS übernommen hat. Trump nutzt sein privates Konto, um - häufig anscheinend ungefiltert und von seinen Mitarbeitern unkontrolliert - seine Meinung kundzutun. Die abgesetzten Nachrichten beinhalten dabei nicht zwingenderweise korrekte Fakten, haben aber aufgrund der Reichweite teilweise starke Auswirkungen auf die öffentliche Meinung.

Eigentlich hatte Trump im Zuge des Übergabeprozesses ein verschlüsseltes Smartphone erhalten, dessen Nummer nur wenigen Menschen bekannt ist. Über dieses Gerät wäre der Austausch von sicherheitsrelevanten Daten sicherer als über ein Smartphone, das einfach im Laden erhältlich ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

RobZ 29. Jan 2017

Wieviel Profit streicht Trump mit seinen Twitter-Posts ein? Eigentlich wäre das ja eine...

Carl Weathers 27. Jan 2017

Hut ab. Warten wir mal ab.

berritorre 27. Jan 2017

Ich vermute mal 50% von denen sind schon auf dem Weg Richtung Guantanamo. Hat jemand in...

berritorre 27. Jan 2017

Das mag so stimmen. Die Frage ist doch, ob das dann immer total freiwillig ist, oder ob...

Stereo 27. Jan 2017

Es gibt unzählige Meldungen darüber, wie unsicher Android ist und wie leichtfertig...


Folgen Sie uns
       


IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte)

Golem.de erzählt die über 100-jährige Geschichte von Big Blue im Video.

IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte) Video aufrufen
Galaxy Note 20 im Hands-on: Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter
Galaxy Note 20 im Hands-on
Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter

Samsungs Galaxy Note 20 kommt in zwei Versionen auf den Markt, die beide fast gleich groß, aber unterschiedlich ausgestattet sind.
Ein Hands-on von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Watch 3 kostet ab 418 Euro
  2. Galaxy Tab S7 Samsung bringt Top-Tablets ab 681 Euro
  3. Galaxy Buds Live Samsung stellt bohnenförmige drahtlose Kopfhörer vor

IT in Behörden: Modernisierung unerwünscht
IT in Behörden
Modernisierung unerwünscht

In deutschen Amtsstuben kommt die Digitalisierung nur schleppend voran. Das liegt weniger an den IT-Abteilungen als an ihren fachfremden Kollegen.
Ein Bericht von Andreas Schulte

  1. Digitalisierung Krankschreibung per Videosprechstunde wird möglich
  2. Golem on Edge Homeoffice im Horrorland
  3. Anzeige Die voll digitalisierte Kaserne der Zukunft

8Sense im Test: Vibration am Kragen gegen Schmerzen im Rücken
8Sense im Test
Vibration am Kragen gegen Schmerzen im Rücken

Das Startup 8Sense will mit einem Ansteckclip einer Bürokrankheit entgegenwirken: Rückenschmerzen. Das funktioniert - aber nicht immer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Rufus Cuff Handgelenk-Smartphone soll doch noch erscheinen
  2. Fitnesstracker im Test Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

    •  /