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US-Politiker: Neue alte Gesetzeseingabe gegen gewalthaltige Games

In der US-Spieleszene stiftet die Forderung des Kongressabgeordneten Frank Wolf und eines Kollegen Aufregung, auf Spieleverpackungen künftig mit einem Aufkleber vor Gewalt zu warnen - der Gesetzesvorschlag lag in gleicher Form bereits mehrfach vor.
/ Peter Steinlechner
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Kongressabgeordneter Frank Wolf (Bild: Hyungwon Kang/Reuters)
Kongressabgeordneter Frank Wolf Bild: Hyungwon Kang/Reuters

Wenig Arbeit, viel Aufmerksamkeit: Joe Baca aus Kalifornien, der für die Demokraten im US-Kongress sitzt, und sein republikanischer Kollege Frank Wolf aus Virginia haben erneut geschafft, mit einem jahrealten Gesetzesvorschlag öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Sie fordern in einer Eingabe mit der Nummer H.R. 4204(öffnet im neuen Fenster) , dass künftig auf der Verpackung von Computerspielen ein Hinweis angebracht wird: "Warnung: Umgang mit gewalthaltigen Games gilt als Ursache für aggressives Verhalten" - auf digital vertriebenen Programmen soll der Satz auf andere auffällige Art sichtbar sein.

Neu ist die Forderung nicht: Baca hatte sie unter anderem 2009 in fast identischer Form allein vorgebracht - und ist damit gescheitert, wie bereits mehrmals in den Jahren seit 2002. Er vertrat damals wie heute die Meinung, dass die Spieleindustrie gegenüber Eltern, Familien und überhaupt dem Konsumenten verpflichtet sei, auf die seiner Meinung nach wissenschaftlich belegten Gefahren von gewalthaltigen Spielen hinzuweisen. Ein Vertreter des Branchenverbandes Entertainment Software Association (ESA) bestreitet in einer Erklärung gegenüber dem US-Magazin Gamasutra(öffnet im neuen Fenster) , dass derartige Auswirkungen nachgewiesen seien.


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