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US-Marineinfanterie: Eine Laserkanone für den Humvee

Die US-Marineinfanterie will ihre Fahrzeuge künftig mit Laserkanonen ausstatten. Damit sollen die Expeditionstruppen feindliche Aufklärungsdrohnen bekämpfen.

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Laserwaffe auf einem Humvee: erste Tests in diesem Jahr
Laserwaffe auf einem Humvee: erste Tests in diesem Jahr (Bild: ONR)

Mit Lasern will die US-Marine gegen unbemannte Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) vorgehen, auf dem Wasser ebenso wie an Land: Das Office of Naval Research (ONR), die Forschungsagentur der US-Marine, lässt eine Laserkanone für Fahrzeuge entwickeln.

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Sie soll eine Leistung von 30 Kilowatt (kW) haben und auf einem High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle (HMMWV oder Humvee) installiert werden. Ground-Based Air Defense Directed Energy On-the-Move (etwa: mobile Luftverteidigung mit gerichteter Energie vom Boden aus, abgekürzt Gbad) heißt das Programm. Ziel sei, eine kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Waffen zu bekommen, mit denen US-Marineinfanteristen kleinere Drohnen, die der Gegner zur Aufklärung ersetzt, abschießen können.

Wirkungsvoller Laser im Fahrzeug

Neben dem Laser selbst gehören zu einer solchen Waffe die Ablenkeinheit für den Strahl, Akkus für die Energieversorgung, ein Kühlsystem, das Radar zur Zielerfassung sowie eine Kommunikationseinrichtung. "Wir sind zuversichtlich, dass wir diese Komponenten zu einer Einheit zusammenfassen können, die in ein leichtes taktisches Fahrzeug passt und trotzdem schlagkräftig genug ist, um sie gegen diese Bedrohungen einzusetzen", erklärt Brigadegeneral Kevin Killea vom Marine Corps Warfighting Laboratory.

Die Energie für das System soll neben den Akkus der Generator des Fahrzeugs, das On-Board Vehicle Power System (OBVP) liefern. Das OBVP ist in den Antrieb des Fahrzeugs integriert. Es liefert in Fahrt 10 kW und im Stand 30 kW. Das System, das von dem US-Unternehmen DRS Technologies gebaut wird, wiegt allein schon 80 Kilogramm. Wie schwer die Akkus werden sollen, ist noch nicht klar.

In die Laserkanone werden bereits vorhandene Komponenten verbaut, die etwa zur Erkennung und Verfolgung von Drohnen. Diese sollen zunächst mit einem 10 kW starken Laser kombiniert werden - dieses System soll noch in diesem Jahr getestet werden. Die 30-kW-Laserkanone soll 2016 zur Verfügung stehen.

Wachsende Bedrohung durch Drohnen

"Wir müssen damit rechnen, dass unsere Gegner zunehmend UAVs einsetzen, und unsere Expeditionstruppen müssen mit dieser wachsenden Bedrohung fertig werden", sagt Oberst William Zamagni, Leiter der Abteilung Expeditionary Maneuver Warfare and Combating Terrorism des ONR. Ein Gbad-System ermögliche es Marineinfanteristen, Drohnen effizient zu bekämpfen. Für ein solches Waffensystem gebe es aber auch unzählige weitere Einsatzmöglichkeiten.

Die US-Marine setzt auf Laser zur Bekämpfung von Drohnen und anderen asymmetrischen Bedrohungen. In Kürze soll ein Schiff, die USS Ponce, mit einer Laserkanone ausgestattet werden. Dass sich unbemannte Boote tatsächlich mit Licht versenken lassen, hat Lockheed Martin gezeigt: Der US-Rüstungskonzern brannte mit einer 10-kW-Laserkanone ein Loch in ein Schlauchboot.

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blackhawk2014 23. Sep 2014

Ja, den Avenger gab es nur in Die Stunde Null. Den Paladin (mit Laserabwehr gegen...

TheUnichi 21. Jun 2014

http://static.fjcdn.com/pictures/Laser_ae1b7b_2231088.jpg Mehr kann ich dazu echt nicht...

Der Held vom... 18. Jun 2014

Ich würde mal behaupten, dass auf diese Entfernung jedes Maschinen- oder...

Dwalinn 18. Jun 2014

Stimmt es ist viel schlimmer das die Polizei weiß in welchem Funkzellen bereich mein...

Abdiel 18. Jun 2014

Es geht um die Einschaltdauer. Man kann einen Laser nicht einfach so elektrisch an- und...


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