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US-Marine: Lockheed Martin entwickelt Schiffslaserkanonen

Schiffe der US-Marine sollen kleine Boote und Drohnen künftig mit Laserstrahl beschießen. Der US-Konzern Lockheed Martin entwickelt ein optisches Waffensystem, das in wenigen Jahren einsatzbereit sein soll.

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Künstlerische Darstellung einer Laserkanone im Einsatz: Drohne blenden oder zerstören
Künstlerische Darstellung einer Laserkanone im Einsatz: Drohne blenden oder zerstören (Bild: Lockheed Martin)

Schiffe schießen mit Licht: Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin soll für die US-Marine eine Laserwaffe entwickeln. Die ersten zwei Systeme sollen 2020 fertig sein und auf einem Zerstörer installiert werden. Für das Projekt stellt das US-Verteidigungsministerium 150 Millionen US-Dollar zur Verfügung

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Das System mit der Bezeichnung High Energy Laser and Integrated Optical-dazzler with Surveillance (Helios) soll gegen kleine Boote und Drohnen eingesetzt werden - auf zweierlei Weise: Mit einem Hochenergiefaserlaser soll Helios seine Ziele zerstören. Das System verfügt zudem über einen weniger leistungsstarken Laser, der dafür gedacht ist, lediglich Sensoren und Kameras eines unbemannten Fluggeräts zu blenden. Das soll verhindern, dass ein Gegner mit einer Drohne das Schiff ausspioniert.

Helios wird mit Sensoren ausgestattet, mit denen das System ein größeres Umfeld um das Schiff erfassen kann. Die Daten sollen für das Aegis Combat System zur Verfügung stehen. Aegis ist ein radargestütztes Warn- und Feuerleitsystem, mit dem diverse Zerstörer der US-Marine ausgerüstet sind.

Zwei Helios-Systeme soll Lockheed Martin im Geschäftsjahr 2020, das im Oktober 2019 beginnt, an die US-Marine ausliefern. Eines soll an Land, auf dem Gelände White Sands im US-Bundesstaat New Mexico, getestet werden. Das andere soll auf einem Lenkwaffenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse installiert werden. Dabei sollen Helios und seine Steuerungssysteme in die Energie-, Kühl- und Feuerleitsysteme des Schiffes integriert werden.

Die US-Marine hat vor einigen Jahren das Schiff USS Ponce mit einer Laserwaffe ausgestattet. Dieses System wurde jedoch nicht in den Schiffssystemen der USS Ponce integriert.

Lockheed Martin arbeitet seit längerem an solchen Waffensystemen. 2014 wurde mit einem 10-Kilowatt-Faserlaser auf eine Entfernung von etwa 1,6 km ein Schlauchboot versenkt. Im gleichen Jahr stellte der Konzern einen Faserlaser mit einer Leistung von 30 Kilowatt vor.

Der Konzern baut auch Laser für andere Waffengattungen, etwa für die US-Luftwaffe. 2021 soll erstmals ein Kampfflugzeug damit ausgerüstet werden.

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Abdiel 07. Mär 2018

Natürlich Laserklasse 4, die bezieht sich ja auf die austretende Strahlung. Eben im...

Sharra 05. Mär 2018

Ich vermute mal aber schwer, dass ein "angreifendes" Objekt sich nicht stehend in einem...

hle.ogr 02. Mär 2018

Wenn man sich das Video anschaut, dann erfolgt das ja doch arg unter Idealbedingungen...

Abdiel 02. Mär 2018

In der Vorhabensbeschreibung sehe ich keinen direkten Hinweis auf weiteren Laser, sondern...


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