Abo
  • IT-Karriere:

US-Justiz: Apple soll iPhone von Drogenhändler entsperren

Der Streit zwischen Apple und US-Behörden um das Entsperren von Smartphones geht in eine neue Runde: Das Justizministerium will, dass der Konzern das iPhone 5S eines Drogenhändlers knackt.

Artikel veröffentlicht am ,
iPhone 5S
iPhone 5S (Bild: Apple)

Erst seit ein paar Tagen ist der Streit zwischen Apple und dem FBI um das Entsperren eines iPhone 5C beendet - weil die Behörde offenbar eine Möglichkeit gefunden hat, sich auch ohne Apple Zugriff auf die Inhalte des Smartphones zu verschaffen. Der grundsätzliche Konflikt um Hintertüren in Hardware ist damit aber nicht beigelegt: Nun habe das Justizministerium seine Forderung erneuert, dass Apple das 5S eines Drogenhändlers entsperrt, berichten US-Medien wie Cnet.com.

Stellenmarkt
  1. novacare GmbH, Bad Dürkheim
  2. Bayerische Versorgungskammer, München

Das Justizministerium hat am Freitag angekündigt, Berufung gegen ein Urteil von Ende Februar 2016 einzulegen. Damals hatte ein Gericht in New York entschieden, dass Apple den Behörden nicht helfen müsse, das iPhone 5S zu knacken. Apple ist der Auffassung, dass die Ermittler dadurch ihre Befugnisse überschreiten würden. Am kommenden Donnerstag will der Konzern seinen Widerspruch offiziell bei Gericht einreichen, eine Anhörung findet später statt.

Der betroffene Drogenhändler ist geständig und wurde bereits schuldig gesprochen. Um allerdings die konkrete Strafe festzulegen, möchten die Richter den Inhalt seines Smartphones kennen. Eigentlich soll das Urteil im Mai 2016 verkündet werden.

Die vom FBI kürzlich genutzte Lösung hilft dabei nach aktuellem Erkenntnisstand nicht: Die Technologie ermöglicht offenbar nur den Zugriff auf ältere iPhones, aber nicht auf neuere Modelle. Derzeit gibt es noch eine Reihe weiterer Verfahren, in denen die Ermittler Zugriff auf iPhones möchten - auch das aktuelle 6S ist betroffen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. beide Spiele zu Ryzen 9 3000 oder 7 3800X Series, eines davon zu Ryzen 7 3700X/5 3600X/7...
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

bombinho 15. Apr 2016

Eine UID welche ein paar Bits echten Zufall drin hat liesse sich nicht mit abschaetzbaren...

cry88 11. Apr 2016

Das FBI muss sich halt neben Terroristen auch um Drogendealer kümmern.

cry88 11. Apr 2016

Er wurde gefasst und ist geständig ... ganz so schlau kann er also nicht gewesen sein.

robinx999 11. Apr 2016

Kann man teilweise vergessen wenn man so etwas wie Kino nimmt wo man relativ feste...

Niaxa 11. Apr 2016

Weil das dann sicher kein Kelleritler bei Apple im Kämmerchen macht, sondern das ganze...


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert

Google hat seine neuen Pixel-Smartphones vorgestellt: Im ersten Hands on machen das Pixel 4 und das Pixel 4 XL einen guten Eindruck.

Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert Video aufrufen
Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Mädchen und IT: Fehler im System
Mädchen und IT
Fehler im System

Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Von Valerie Lux

  1. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  2. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  3. Medienkompetenz Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /