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US-Flughafenkontrollen: Wer zahlt, muss am US-Flughafen nicht die Hosen runterlassen

Für 100 US-Dollar ist der Krieg gegen den Terror vorbei. An US-Flughäfen gibt es dafür wieder schnelle und einfache Sicherheitskontrollen, wie aus der Zeit vor dem 11. September 2001. Für Precheck-Zahlende bleibt das Notebook im Handgepäck und die Hosen oben.

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Precheck am Miami International Airport im Oktober 2011
Precheck am Miami International Airport im Oktober 2011 (Bild: Joe Raedle/Getty Images)

Die US-Behörde für Transportsicherheit TSA erlaubt Fluggästen gegen Zahlung von 100 US-Dollar, die verschärften Sicherheitskontrollen an Flughäfen zu umgehen. Das berichtet das Blog des Wall Street Journal The News Hub.

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Viele Menschen empfinden es als entwürdigend, dass sie oft unter großem Zeitdruck bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen gezwungen werden, ihren Gürtel und ihre Schuhe abzulegen, um dann, mit dem Notebook in der einen und dem Hosenbund in der anderen Hand, von schlecht gelaunten Sicherheitskräften zurechtgewiesen und gescannt zu werden. Besonders mit kleinen Kindern, die herumrennen und dabei Sicherheitsbestimmungen ignorieren, steht der Fluggast vor fast nicht zu lösenden Aufgaben.

Zu diesem Szenario bietet die Transportation Security Administration (TSA), die zum US-Heimatschutzministerium gehört, jetzt eine kostenpflichtige Alternative. Unter der Bezeichnung Precheck gibt es für 100 US-Dollar einen beschleunigten Sicherheitscheck an großen US-Flughäfen. Die in gesonderten Wartenschlangen eingereihten Fluggäste dürfen Schuhe und Gürtel anbehalten, Notebooks und Flüssigkeiten können im Handgepäck bleiben. Wie vor den Attentaten am 11. September 2001 durchschreiten die Precheck-Fluggäste dann einen Metalldetektor statt den umstrittenen Körperscanner. Diese Vorzugsbehandlung ist laut dem Bericht bereits von den zwei Fluglinien American und Delta auf neun Flughäfen eingeführt worden.

Precheck: In 30 Sekunden durch die Kontrollen

Um sich für das Vorzugsprogramm zu qualifizieren, müssen Vielflieger bestimmte Kriterien erfüllen, die die TSA geheim hält. Wie die Flugreisende Matt Stegmeir berichtet, sind die Sicherheitsleute offenbar auch angewiesen, die Precheck-Nutzer besonders freundlich zu behandeln. Gary Kaminsky, ein weiterer Vielflieger, lobte das Precheck-Programm: "Es verkürzt die Sicherheitskontrolle auf rund 30 Sekunden."

Erste Anfänge für TSA Precheck begannen schon 2011. Precheck befindet sich laut TSA-Administrator John Pistole noch in der Pilotphase, soll aber zügig ausgeweitet werden. Teilnehmer des Sonderprogramms werden mit einer Terrorfahndungsliste abgeglichen, zudem gibt es weiter normale Sicherheitskontrollen in Form von einzelnen Stichproben. Dann dürfen sich Precheck-Teilnehmer aber vorne in der Warteschlange einreihen. Ein spezieller Code werde in der Bordkarte eingetragen.

Bis Ende des Jahres 2012 soll das Vorzugsprogramm auf 35 Flughäfen und sechs Fluglinien ausgeweitet werden. 2013 geht der Ausbau weiter.

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neocron 20. Mär 2012

huh? nicht wirklich ... richtig, weil es auch notwendig wurde ... da die...

Anonymer Nutzer 20. Mär 2012

Und ein Zitronenfalter faltet Zitronen. Es gibt kein "korrektes" Wort. Es gibt...

Chaotarch 20. Mär 2012

Vor allem Inbound... die Schlangen vor dem Heimatschutz Schaltern nerven mehr als das bi...

denta 19. Mär 2012

Na, dann kann sich deren Präsident schon einmal nicht freikaufen...

Prypjat 19. Mär 2012

Nimm das Schiff.


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