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US-Fahrdienst: Uber weitet E-Bike-Verleih in Berlin deutlich aus

In Städten wie San Francisco sollen Fahrdienste wie Uber und Lyft zu einem starken Anstieg des Verkehrs beitragen. Da passt es gut, wenn Uber auch auf ökologischere Mobilitätsangebote verweisen kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Uber-Leihfahrrad in Berlin
Uber-Leihfahrrad in Berlin (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Das US-Unternehmen Uber bietet nach einer halbjährigen Testphase seinen Leihfahrradservice Jump nun offiziell in Berlin an. In zwölf Stadtteilen stünden nun 1.000 Leihfahrräder bereit, teilte der Fahrdienstvermittler am Donnerstag mit. Verfügbar sei Jump nicht nur innerhalb des S-Bahn-Rings, sondern auch teilweise darüber hinaus. Das Reservieren und Freischalten kostet einen Euro, pro Fahrminute fallen 10 Cent an. Die Tagespauschale liege bei 15 Euro.

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In Berlin gibt es bereits ein großes Fahrradverleihangebot: Nextbike, Lidl-Bikes, oBikes, Mobike, Limebike und Byke. Limebike vermietet ebenfalls Elektrofahrräder. Die Vermietung wird über Smartphone-Apps organisiert. Der Jump-Fahrräder lassen sich direkt aus der Uber-App heraus nutzen.

Uber hatte den Fahrradverleih Jump im Mai 2018 als Teil der neuen Strategie von Firmenchef Dara Khosrowshahi übernommen. Khosrowshahi will das Unternehmen zum Mobilitätsanbieter machen. Die Uber-App soll künftig verschiedenste Verkehrsmittel empfehlen.

Starker Verkehrsanstieg in San Francisco

Inzwischen benutzt das Unternehmen dieses Engagement als Argument, um sich gegen Vorwürfe zu wehren, der Mitfahrdienst trage zum stark gestiegene Verkehrsaufkommen in manchen Städten bei. So erschien am 8. Mai 2019 im Magazin Science Advances eine Studie, wonach am Firmensitz in San Francisco zwischen 2010 und 2016 die Verkehrsstaus um 60 Prozent zugenommen haben. Im gleichen Zeitraum sei die Durchschnittsgeschwindigkeit um 13 Prozent gesunken, berichtete The Verge unter Berufung auf die Studie. In einem Modell, das den Verkehr durch Dienste wie Uber und Lyft herausrechnet, nahmen die Staus hingegen nur um 22 Prozent zu, die Durchschnittsgeschwindigkeit sank nur um vier Prozent.

Die Beliebtheit von Uber in US-amerikanischen Städten hängt allerdings auch damit zusammen, dass der öffentliche Nahverkehr nicht besonders gut funktioniert. So lautet die Antwort auf die Frage, wie man im Silicon Valley oder San Francisco von A nach B kommt, meistens: "Take an Uber." Die Mitfahrdienste scheinen die Personenbeförderung zumindest in Kalifornien schon weitgehend okkupiert zu haben. Der Erfolg geht aber in vielen Fällen zulasten der Fahrer. So gab es in dieser Woche weltweit Proteste und Streiks der Fahrer vor dem angekündigten Börsengang, wie die New York Times berichtete.

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lestard 10. Mai 2019

Mit dem eigenen Auto hast du immer auch das Parkplatz-Problem. Mit Fahrdiensten nicht...

Peter Brülls 10. Mai 2019

Yep. Und dennoch findet man noch genug Autoren auch hier wieder die hier...

Anonymer Nutzer 10. Mai 2019

jeder idiot der über uber schafft springt auch für die ...


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