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Zusammenfassung

Die Migration weg von US-Clouddiensten war einfacher, als ich erwartet hatte. Es gibt zwar noch einige Herausforderungen zu bewältigen, aber die Migration meiner wichtigsten Abhängigkeit (Microsoft 365) dauerte nur einen Nachmittag. Das ist vor allem Proton zu verdanken, das sich als überraschend gute Alternative zu Microsoft 365 erwiesen hat.

Der Ersatz von Docker Hub erforderte mehr Recherche, vor allem, weil ich vorher noch keine benutzerdefinierte Docker-Registry oder persistenten Speicher eingerichtet hatte – etwas, das ich schon längst hätte tun sollen.

Andere Dienste wie Github werden länger dauern. Aber auch das steht auf meiner Liste und scheint machbar zu sein. Es macht sogar Spaß, europäische Alternativen zu erkunden. Vielleicht werde ich auch selbst etwas hosten.

Die Google-Suche hingegen scheint nach wie vor unschlagbar zu sein, da auch ihr bester Ersatz sie im Hintergrund immer noch nutzt. Hoffentlich werden noch mehr Alternativen auftauchen, aber vorerst scheint die Verwendung eines datenschutzorientierteren Proxys die einzige praktikable Option zu sein.

Wer darüber nachdenkt, seine Abhängigkeit von US-Clouddiensten zu verringern, sollte es jetzt tun. Die Risiken in Bezug auf den Datenschutz und die Kontrolle über die Infrastruktur lassen sich immer schwerer ignorieren. Meine Erfahrung zeigt, dass einige Migrationen viel einfacher sein können, als man vielleicht erwartet. Zumindest aber sollte man zweimal nachdenken, bevor man sich bei US-Diensten anmeldet – und stattdessen europäische Dienste in Betracht ziehen.

Der Niederländer Martijn Hols ist freiberuflicher React-Entwickler. Sein Blog(öffnet im neuen Fenster) ist hier zu finden.

Übersetzung: Juliane Gunardono mit Unterstützung von DeepL


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