• IT-Karriere:
  • Services:

US-Boykott: Verkauf von Huawei-Smartphones stockt

Huawei räumt ein, dass die Smartphone-Verkäufer in Deutschland durch den US-Boykott verunsichert seien. Zuvor lag der Anteil bei 20 Prozent.

Artikel veröffentlicht am ,
Huaweis Mate 20 Pro ist wieder beim Betaprogramm von Android Q dabei.
Huaweis Mate 20 Pro ist wieder beim Betaprogramm von Android Q dabei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Smartphones von Huawei verkaufen sich aktuell etwas schlechter. "Unser Marktanteil in Deutschland ist bis zuletzt auf mehr als 20 Prozent gestiegen in den vergangenen Jahren. Aktuell stockt der Verkauf logischerweise etwas", sagte David Wang, stellvertretender Chef von Huawei Deutschland, der Rheinischen Post. Nach seinen Worten würde Huawei gerne weiterhin Android als Betriebssystem nutzen, um einem globalen Standard zu folgen. "Falls das aber nicht möglich wäre, wäre Huawei sehr schnell in der Lage, ein eigenes Betriebssystem zu nutzen."

Stellenmarkt
  1. SIZ GmbH, Bonn
  2. Claranet GmbH, Frankfurt am Main

Es gibt bei Huawei bereits Pläne, mit Ark OS ein eigenes Smartphone-Betriebssystem auf den Markt zu bringen.

Huawei: bei 5G-Netzen dabei

Wang begrüßte, dass Google darauf dränge, Huawei weiterhin mit Android versorgen zu können: "Google und Huawei sind seit Jahren gute Partner. Es gibt keinen Grund, diese Kooperation nun zu beenden. Wir nutzen Android gerne."

Laut einem Medienbericht der Financial Times führt Google Gespräche mit US-Regierungsvertretern, um zu verhindern, dass Huawei-Smartphones nicht mehr mit Android und den darauf installierten Google-Diensten laufen dürfen.

Die USA versuchen in einer politischen Kampagne, ihre europäischen Partner davon zu überzeugen, dass Huawei-Produkte ein Sicherheitsrisiko seien, können dafür aber keine Beweise vorlegen. Nokia und Ericsson entwickeln und produzieren in direkter Nachbarschaft von Huawei im südchinesischen Shenzhen. Die Telekom hat viel Ausrüstung von Huawei in ihrem Kernnetz und im Radio, auch Telefónica setzt weitgehend auf die Technik von Huawei aus China.

"Wir liefern aktuell Netzwerkelemente für den Ausbau der LTE-Netze von Deutsche Telekom, Vodafone Deutschland und von Telefónica Deutschland", sagte Wang. "Wir rechnen damit, dass wir auch beim Bau der künftigen 5G-Netze mit diesen drei Unternehmen eng zusammenarbeiten", ergänzte der chinesische Manager.

Dabei lobte Wang die Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) und will die erwarteten Auflagen der Bundesnetzagentur für Lieferanten der 5G-Netze erfüllen. "Wir sind zuversichtlich, alle Sicherheitskriterien des BSI und der Bundesnetzagentur erfüllen zu können. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit allen in Deutschland und Europa tätigen Telefonkonzernen zusammen. Es hat niemals irgendwo einen Hinweis auf eingebaute Hintertüren in unserer Software gegeben." Und Huawei öffne seinen Quellcode für das BSI. Darum gehe er davon aus, als Lieferant für 5G-Netze zugelassen zu werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-40%) 35,99€
  2. 37,49€
  3. 9,49€
  4. (-53%) 13,99€

gru 12. Jun 2019

Hast schon recht, aber die Chinesen haben nicht die Welt belogen, um ein Land an zu...


Folgen Sie uns
       


Razer Eracing Simulator ausprobiert (CES 2020)

Der Eracing Simulator von Razer versucht, das Fahrgefühl in einem Rennwagen wiederzugeben. Dank Motoren und einer großen Leinwand ist die Immersion sehr gut, wie Golem.de im Hands on feststellen konnte.

Razer Eracing Simulator ausprobiert (CES 2020) Video aufrufen
Support-Ende von Windows 7: Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist
Support-Ende von Windows 7
Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist

Windows 7 erreicht sein Lebensende (End of Life) und wird von Microsoft künftig nicht mehr mit Updates versorgt. Lohnt sich ein Umstieg auf Linux statt auf Windows 10? Wir finden: in den meisten Fällen schon.
Von Martin Loschwitz

  1. Lutris EA verbannt offenbar Linux-Gamer aus Battlefield 5
  2. Linux-Rechner System 76 will eigene Laptops bauen
  3. Grafiktreiber Nvidia will weiter einheitliches Speicher-API für Linux

Elektroautos in Tiefgaragen: Was tun, wenn's brennt?
Elektroautos in Tiefgaragen
Was tun, wenn's brennt?

Was kann passieren, wenn Elektroautos in einer Tiefgarage brennen? Während Brandschutzexperten dringend mehr Forschung fordern und ein Parkverbot nicht ausschließen, wollen die Bundesländer die Garagenverordnung verschärfen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mercedes E-Econic Daimler elektrifiziert den Müllwagen
  2. Umweltprämie für Elektroautos Regierung verzögert Prüfung durch EU-Kommission
  3. Intransparente Preise Verbraucherschützer mahnen Ladenetzbetreiber New Motion ab

Sicherheitslücken: Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet
Sicherheitslücken
Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet

Eigentlich sollte die Parkhaussteuerung nicht aus dem Internet erreichbar sein. Doch auf die Parkhäuser am Microsoft-Hauptsitz in Redmond konnten wir problemlos zugreifen. Nicht das einzige Sicherheitsproblem auf dem Parkhaus-Server.
Von Moritz Tremmel

  1. Datenleck Microsoft-Datenbank mit 250 Millionen Support-Fällen im Netz
  2. Office 365 Microsoft testet Werbebanner in Wordpad für Windows 10
  3. Application Inspector Microsoft legt Werkzeug zur Code-Analyse offen

    •  /