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US-Boykott gegen Huawei: Zukunft des Honor 20 Pro ist ungewiss

Die Smartphones Honor 20 und Honor 20 Pro könnten die ersten Opfer des US-Boykotts gegen Huawei sein. Während das Honor 20 diese Woche mit Verspätung erscheinen soll, gibt es keinen Termin für den Verkaufsstart des Honor 20 Pro. Huawei richtet sich generell auf sinkende Verkaufszahlen ein.

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Das Honor 20 kommt später und das Honor 20 Pro vielleicht nie.
Das Honor 20 kommt später und das Honor 20 Pro vielleicht nie. (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)

Huawei stellt sich intern auf sinkende Smartphone-Verkaufszahlen ein. Vor einer Woche hatte der chinesische Hersteller bereits erklärt, dass der Verkauf von Huawei-Smartphones in Deutschland stocken würde. Im Gesamtmarkt erwartet Huawei einen Rückgang der Verkaufszahlen von 40 bis 60 Prozent. Im vergangenen Jahr hat Huawei 206 Millionen Smartphones verkauft. Der erwartete Rückgang würde 100 Millionen weniger verkaufte Smartphones pro Jahr bedeuten.

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Erste Marktforscher erwarten, dass vor allem Konkurrent Samsung von Huaweis Schwierigkeiten profitieren wird. Hintergrund der Probleme Huaweis sind Sanktionen der US-Regierung unter Präsident Donald Trump. US-Unternehmen dürfen aus Gründen der nationalen Sicherheit keine Geschäftsbeziehungen mehr zu Huawei unterhalten. Das beinhaltet auch Lizenzen wie die von Android. Bis zum 19. August 2019 ist diese Vorgabe zwar größtenteils ausgesetzt, Unternehmen wie ARM, Qualcomm, Intel und Google haben die Zusammenarbeit jedoch bereits eingestellt beziehungsweise eingeschränkt.

Laut dem aktuellen Bericht bereitet die Huawei-Tochter Honor gerade die Markteinführung des Honor 20 in Großbritannien und Frankreich vor. In Deutschland sollte das Honor 20 eigentlich seit Anfang Juni 2019 verfügbar sein, die Markteinführung wurde jedoch kommentarlos verschoben.

In anderen europäischen Ländern soll das Smartphone am 21. Juni 2019 erscheinen. Golem.de hat bei Honor nach einem neuen Termin für den Verkaufsstart des Honor 20 in Deutschland gefragt, aber keine Antwort erhalten. Auf der Honor-Webseite kann das Smartphone vorbestellt werden, es wird aber als nicht mehr lieferbar gekennzeichnet - es gibt keinen Termin zur Auslieferung. Laut Bloomberg wolle Honor die Markteinführung des Honor 20 sehr genau beobachten und die Stückzahlen bei Bedarf entsprechend herunterfahren. Das Honor 20 Pro wird im Bericht gar nicht erst erwähnt.

Dabei gibt es hier noch mehr Unklarheiten. Das Honor 20 Pro sollte eigentlich Anfang Juli 2019 auf den Markt kommen. Zumindest für den französischen Markt wurde der Verkaufsstart auf unbestimmte Zeit verschoben. Laut der Webseite 01net.com hatte das Honor 20 Pro im Mai 2019 noch keine Google-Lizenzierung erhalten. Aktuell ist nicht bekannt, wie es mit dem Honor 20 Pro weitergeht. Auch Nachfragen von Golem.de zum Verkaufsstart des Honor 20 Pro in Deutschland ließ der Hersteller unbeantwortet.

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Tasmam Devil 17. Jun 2019

Wer und was macht ihnen Angst vor Spionage,der US Geheimdienst hat kein Staubkorn als...


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