US-Börsenaufsicht: Voltswagen-Aprilscherz hat ein Nachspiel

Die US-Börsenaufsicht prüft, ob Volkswagens Voltswagen-Aprilscherz erlaubt war oder ob dadurch Anleger getäuscht wurden.

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Der Schriftzug zum Aprilscherz
Der Schriftzug zum Aprilscherz (Bild: Volkswagen)

Volkswagen droht juristischer Ärger in den USA. Vor dem 1. April 2021 hatte Volkswagen die Nachricht lanciert, die US-Tochter benenne sich in Voltswagen um, um den Übergang zur Elektromobilität zu demonstrieren. Das Ganze entpuppte sich als Aprilscherz.

Die vorgetäuschte Umbenennung könnte nach Informationen des Magazins Der Spiegel Konsequenzen haben. Die US-Börsenaufsicht SEC (United States Securities and Exchange Commission) prüfe, ob Volkswagen durch den Gag womöglich den Börsenkurs beeinflusst habe.

Auf Nachfrage bestätigte Volkswagen, dass die SEC bei der US-Tochter Volkswagen Group of America Informationen angefordert habe. VW kooperiere mit den zuständigen Stellen.

Die Aktion war ein absichtlich verfrühter Aprilscherz, der zur E-Auto-Kampagne für den ID.4 in den USA weltweit veröffentlicht wurde. Volkswagen of America hatte vermeintlich versehentlich den Entwurf einer Pressemitteilung freigegeben, in der die Änderung mitgeteilt wurde. Der Nachrichtensender CNBC verbreitete die Geschichte der zurückgezogenen Pressemitteilung.

Einige Zeit später veröffentlichte Volkswagen eine Pressemitteilung, dass die Namensänderung real sei, und der Voltswagen-Schriftzug künftig auf E-Autos des Unternehmens stehen werde.

Diese offizielle Verlautbarung - wohlgemerkt vor dem 1. April - klang authentisch. Volkswagen verbreitete sie auch über seine sozialen Kanäle und zeigte sogar ein Bild des Voltswagen-Logos. Nachdem die Medien darüber berichtet hatten, entfernte Volkswagen die Meldung wieder von seiner Website.

Verschiedene Medien warfen VW daraufhin Irreführung vor. Der Aktienkurs veränderte sich in dem Zeitraum jedoch kaum.

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