Gleichzeitig verloren nämlich 4.000 Angestellte von Cisco ihre Jobs, die künftig durch KI-Anwendungen erledigt werden sollen. Die Anleger erwarten sich davon erhöhte Profitabilität und somit steigende Renditen. Allerdings trifft das nicht auf alle Personaleinsparungen zu, wie etwa (weiter unten) bei Meta zu sehen ist.
Angeführt vom Halbleitersegment zeigen die Aktien aller Hardewareproduzenten seit Wochen einen ähnlichen Kursverlauf. Seit dem Tiefstand vom 30. März legte der wichtigste Branchenindex, der Philadelphia Semiconductor Index(öffnet im neuen Fenster), in dem alle wichtigen Halbleiterproduzenten vertreten sind, um gut 70 Prozent zu.
Bild 1/5: Die Daten dieses wassergekühlten GPU-Clusters von Cerebras sind einigermaßen beeindruckend: Für 4 Billionen Transistoren und 900.000 Cores braucht das System eine Leistung von 27 kW und einen Durchfluss von 100 LiternWasser pro Minute zur Kühlung (Bild: Cerebras)
Bild 2/5: Der Aufwärtstrend der Cisco-Aktie setzte sich auch am Freitag fort, während fast alle Technologiewerte aufgrund steigender Ölpreise und damit verbundener Inflationsängste deutlich nachgaben. Nach diesem Index-Einbruch um 1,5 Prozent ging es am Montag seitwärts (minus 0,5). (Screenshot: Erich Moechel)
Bild 3/5: Am Kursverlauf der Intel-Aktie ist unschwer abzulesen, dass der Markteingriff der Trump-Regierung das Vertrauen der Anleger in die Aktie sukzessive gestärkt hat. Auch hier ist der steile Zacken ab April unübersehbar. (Screenshot: Erich Moechel)
Bild 4/5: Sandisk: Die blauen Punkte markieren die Quartalsberichte. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist für einen derartigen Zuwachs an Marktkapitalisierung mit 45,5 allerdings nicht übertrieben hoch. (Screenshot: Erich Moechel)
Bild 5/5: Der letzte große Kursanstieg der Meta-Aktie liegt schon neun Monate zurück. Dabei ist Mark Zuckerbergs Konzern noch immer reichlich profitabel und hat nach den Kursrückgängen mittlerweile ein hervorragendes Kurs-Gewinn-Verhältnis von 22,5. (Screenshot: Erich Moechel)
Vor einem Jahr dümpelte die Intel-Aktie noch auf einem historischen Tief von 20 US-Dollar. Um eine drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden, sah sich das Weiße Haus sogar zu einem Stützungskauf veranlasst. Im Sommer 2025 stieg die Trump-Regierung, die ansonsten staatlichen Markteingriffen strikt ablehnend gegenübersteht, mit fast neun Milliarden US-Dollar bei Intel ein.
Seitdem legte der Kurs der Intel-Aktie stetig zu und zog mit allen anderen Werten aus der Halbleiterindustrie seit Anfang April senkrecht nach oben. Die Papiere von Samsung, Hynix und der übrigen Speicherhersteller in Fernost glänzen ebenso mit steil ansteigenden Kurven.
Die Aktie von Sandisk legte binnen Jahresfrist um 3.272 Prozent zu. Wer vor einem Jahr 40 US-Dollar in Sandisk investiert hat, verfügt heute über rund 1.300 Dollar. Auch hier fand der größte Anstieg ab der zweiten Aprilwoche 2026 statt.
Bild 1/5: Die Daten dieses wassergekühlten GPU-Clusters von Cerebras sind einigermaßen beeindruckend: Für 4 Billionen Transistoren und 900.000 Cores braucht das System eine Leistung von 27 kW und einen Durchfluss von 100 LiternWasser pro Minute zur Kühlung (Bild: Cerebras)
Bild 2/5: Der Aufwärtstrend der Cisco-Aktie setzte sich auch am Freitag fort, während fast alle Technologiewerte aufgrund steigender Ölpreise und damit verbundener Inflationsängste deutlich nachgaben. Nach diesem Index-Einbruch um 1,5 Prozent ging es am Montag seitwärts (minus 0,5). (Screenshot: Erich Moechel)
Bild 3/5: Am Kursverlauf der Intel-Aktie ist unschwer abzulesen, dass der Markteingriff der Trump-Regierung das Vertrauen der Anleger in die Aktie sukzessive gestärkt hat. Auch hier ist der steile Zacken ab April unübersehbar. (Screenshot: Erich Moechel)
Bild 4/5: Sandisk: Die blauen Punkte markieren die Quartalsberichte. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist für einen derartigen Zuwachs an Marktkapitalisierung mit 45,5 allerdings nicht übertrieben hoch. (Screenshot: Erich Moechel)
Bild 5/5: Der letzte große Kursanstieg der Meta-Aktie liegt schon neun Monate zurück. Dabei ist Mark Zuckerbergs Konzern noch immer reichlich profitabel und hat nach den Kursrückgängen mittlerweile ein hervorragendes Kurs-Gewinn-Verhältnis von 22,5. (Screenshot: Erich Moechel)
Meta und die Capital Expenditure
Ganz anders sieht es bei den IT-Konzernen aus, die massiv in KI-Anwendungen investieren und dabei ihre Imperien umbauen. Seit dem Hoch im Herbst verloren von Microsoft bis Oracle oder Meta all diese Papiere massiv an Wert. Und zwar ganz egal, wie gut die jeweiligen Quartale ausfielen oder ob sie die Erwartungen sogar übertrafen. Sobald es um den Ausblick auf das nächste Quartal ging, stürzten die Kurse ab.
In dieser Woche werden 8.000 Angestellte bei Meta entlassen. Als sich Ende März in Börsenkreisen herumgesprochen hatte, dass rund zehn Prozent der Belegschaft gekündigt würden, folgte zwar prompt ein Kursanstieg. Drei Wochen später kam jedoch das nächste Quartalsergebnis, gefolgt vom nächsten Kurssturz.
Bild 1/5: Die Daten dieses wassergekühlten GPU-Clusters von Cerebras sind einigermaßen beeindruckend: Für 4 Billionen Transistoren und 900.000 Cores braucht das System eine Leistung von 27 kW und einen Durchfluss von 100 LiternWasser pro Minute zur Kühlung (Bild: Cerebras)
Bild 2/5: Der Aufwärtstrend der Cisco-Aktie setzte sich auch am Freitag fort, während fast alle Technologiewerte aufgrund steigender Ölpreise und damit verbundener Inflationsängste deutlich nachgaben. Nach diesem Index-Einbruch um 1,5 Prozent ging es am Montag seitwärts (minus 0,5). (Screenshot: Erich Moechel)
Bild 3/5: Am Kursverlauf der Intel-Aktie ist unschwer abzulesen, dass der Markteingriff der Trump-Regierung das Vertrauen der Anleger in die Aktie sukzessive gestärkt hat. Auch hier ist der steile Zacken ab April unübersehbar. (Screenshot: Erich Moechel)
Bild 4/5: Sandisk: Die blauen Punkte markieren die Quartalsberichte. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist für einen derartigen Zuwachs an Marktkapitalisierung mit 45,5 allerdings nicht übertrieben hoch. (Screenshot: Erich Moechel)
Bild 5/5: Der letzte große Kursanstieg der Meta-Aktie liegt schon neun Monate zurück. Dabei ist Mark Zuckerbergs Konzern noch immer reichlich profitabel und hat nach den Kursrückgängen mittlerweile ein hervorragendes Kurs-Gewinn-Verhältnis von 22,5. (Screenshot: Erich Moechel)
Meta hatte die Capital Expenditure, die Ausgaben für KI-Investitionen, noch einmal aufstocken müssen. Mittlerweile sind 145 Milliarden US-Dollar für 2026 eingeplant.