Urwahn-E-Bike im Test: Das sportliche Platzhirsch-Pedelec

Das Rad von Urwahn sieht nicht nach E-Bike aus und hat einen 3D-gedruckten Rahmen. Wir haben das Pedelec mit dem Knick getestet.

Ein Test von Martin Wolf veröffentlicht am
Sieht nicht nach Pedelec aus, erregt aber trotzdem Aufsehen: der Platzhirsch von Urwahn.
Sieht nicht nach Pedelec aus, erregt aber trotzdem Aufsehen: der Platzhirsch von Urwahn. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

"Made in Germany" - das ist bei Fahrrädern und Pedelecs selten zu lesen. Die Urwahn Engineering GmbH hat das mit ihrer Produktlinie geändert. In Magdeburg werden die E-Bikes nicht nur gestaltet, sondern auch teilweise produziert.

Inhalt:
  1. Urwahn-E-Bike im Test: Das sportliche Platzhirsch-Pedelec
  2. Alles im Rahmen
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Weil es in Europa kaum noch Hersteller für Fahrradrahmen gibt, machen Urwahn und seine Auftragsfertiger das einfach selbst. Wobei einfach hier wohl das falsche Wort ist: Alle Komponenten des Stahlrahmens außer den Rohren werden aufwendig im Laserschmelzverfahren gedruckt und dann zusammengeschweißt. Das ermöglicht eine ausgefallene Geometrie.

Wir haben den für die Stadt konzipierten Platzhirsch getestet. Unser knallrotes, matt beschichtetes Rad erregte Aufsehen - der Hersteller bietet über 200 Farbtöne an. Unauffällig wird das Pedelec dank seines Knicks am Heck aber selbst in Mausgrau nicht. Dafür sieht es überhaupt nicht nach E-Bike aus.

Zum Knick kommen wir später, wir fangen mit der Technik an.

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Gut versteckt im Rahmen befindet sich der lediglich zu Reparaturzwecken entnehmbare Akku, der Motor von Mahle sitzt in der Hinterradnabe und könnte auch als zu groß geratene Gangschaltung durchgehen.

Eine solche besitzt der Platzhirsch in unserer Ausführung nicht - das wäre durch den Riemenantrieb von Gates auch gar nicht möglich. Die Übersetzung von 60 (Kettenblatt) zu 20 (Ritzel) ist bei unserem Testmuster sportlich gewählt und macht einen Kavalierstart an der Ampel unmöglich. Trotzdem fährt sich das Pedelec im Flachland auch als Fahrrad sehr gut.

Ein Grund dafür ist das geringe Gewicht. Mit Schutzblechen und stabilem Gepäckträger sind 15 Kilogramm absolut tragbar. Lediglich einen Ständer vermissen wir.

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Schalten wir den Motor mit der LED-beleuchteten Lenkersteuerung hinzu, wird die Fahrt selbst in der geringsten Unterstützungsstufe bis 25 km/h gleich um einiges leichter. Die schmalen Conti-Terra-Speed-Reifen sind pannengeschützt und leise. Das gilt im Übrigen für das gesamte Rad: Weder Motor noch Antrieb machen nennenswerte Geräusche. Das leise Summen bei einsetzender Unterstützung ist in der Stadt nicht wahrnehmbar.

Viel mehr gibt es am Platzhirsch auf den ersten Blick nicht zu entdecken. Die Verkabelung ist größtenteils innenliegend, die Frontleuchte von Lightskin ist im Lenker integriert, fünf LEDs an der Sattelstütze dienen als Rücklicht. Das Rad wird mit StVZO-konformem Zubehör ausgeliefert.

Nachdem das montiert ist, schwingen wir uns auf den Sattel.

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Alles im Rahmen 
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mwo (Golem.de) 05. Mai 2022 / Themenstart

Is halt nich TikTok, wa?

davidcl0nel 26. Apr 2022 / Themenstart

Macht gern auch mal einen Übersichtsartikel über den Markt, was es so gibt, und was ihr...

kriD reD 25. Apr 2022 / Themenstart

Kette und Kassette gelten als Verschleißteile. Wenn die fertig sind, werden sie...

hardtech 25. Apr 2022 / Themenstart

Danke thorsten, finde der vergleich mit 200kg hinkt stark. Für mich gibt es entweder...

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