Abo
  • Services:

Urteil: Kim Dotcom muss Hollywood sein Vermögen offenlegen

Kim Dotcom hat in letzter Instanz gegen die Hollywood-Studios verloren. Er muss seine Millionen nun offenlegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kim Dotcom auf einer Veranstaltung seiner Internetpartei
Kim Dotcom auf einer Veranstaltung seiner Internetpartei (Bild: Fiona Goodall/Getty Images)

Kim Dotcom hat beim Court of Appeal die Berufungsklage gegen die Offenlegung seines Vermögens verloren. Das berichtet der britische Guardian. Dotcom hat diesen Bericht zum Urteil bei Twitter verbreitet. Der deutschstämmige Internetunternehmer trage die juristischen Kosten der Hollywood-Studios für das Berufungsverfahren.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Abstatt (Home-Office möglich)
  2. COVERIS FLEXIBLES DEUTSCHLAND GMBH, Warburg, Halle (Westfalen), Neuwied, Rohrdorf-Thansau

Die Liste müsse vorgelegt und an die Anwälte der Film- und Musikindustrie gegeben werden. Die Angaben müssten aber vertraulich behandelt werden.

Im April 2014 verklagten die sechs Hollywood-Studios 20th Century Fox, Disney, Paramount, Universal, Columbia Pictures und Warner Bros. im US-Bundesstaat Virginia die ehemaligen Betreiber von Megaupload. Megaupload habe durch den Verkauf von Premium-Zugängen 150 Millionen US-Dollar und 25 Millionen US-Dollar durch Onlinewerbung verdient, so die Branchenorganisation MPAA (Motion Picture Association of America).

Dotcom habe "sehr substanzielle Zahlungen" an seine Internet Party geleistet und eine Prämie von 5 Millionen US-Dollar für Informationen ausgesetzt, die ihn vor der Abschiebung in die USA bewahren. Deshalb habe die MPAA befürchtet, dass sie ihre Ansprüche nicht mehr durchsetzen könne, und die Offenlegung des Vermögens von Dotcom erwirkt.

Wegen des Vorwurfs schwerer Urheberrechtsverletzungen war Megaupload auf Betreiben des US-Justizministeriums Anfang 2012 geschlossen worden. Dotcom und vier seiner Mitarbeiter wurden verhaftet, seine Villa durchsucht, Rechner und Speicher beschlagnahmt. Dotcom ist weiterhin nur auf Kaution frei, sein Vermögen wurde eingefroren. Dem 40-Jährigen droht im Falle einer Abschiebung in die USA eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Geschäfte und Geldwäsche.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-55%) 26,99€
  2. 32,99€
  3. 2,49€
  4. 24,99€

dastash 21. Okt 2014

Gibts dazu eine Quelle? Grüße

furanku1 20. Okt 2014

Bei Ermittlern gilt "Follow the money", wenn man so eine Hehler-Bude gründlich ausheben will.


Folgen Sie uns
       


Huawei Matebook 14 - Hands on (MWC 2019)

Das Matebook 14 ist eines von zwei neuen Notebooks, das Huawei auf dem MWC 2019 vorgestellt hat. Golem.de hat sich das Gerät genauer angeschaut.

Huawei Matebook 14 - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test: Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test
Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro

Die Geforce GTX 1660 Ti von Zotac ist eine der günstigen Grafikkarten mit Nvidias Turing-Architektur, dennoch erhalten Käufer ein empfehlenswertes Modell: Der leise Pixelbeschleuniger rechnet praktisch so flott wie übertaktete Modelle, braucht aber weniger Energie.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  2. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern
  3. Metro Exodus im Technik-Test Richtiges Raytracing rockt

Chrome OS Crostini angesehen: Dieses Nerd-Unix läuft wie geschnitten Brot
Chrome OS Crostini angesehen
Dieses Nerd-Unix läuft wie geschnitten Brot

Mit Crostini bringt Google nun auch eine echte Linux-Umgebung auf Chromebooks, die dafür eigentlich nie vorgesehen waren. Google kann dafür auf ein echtes Linux-System und sehr viel Erfahrung zurückgreifen. Der Nutzung als Entwicklerkiste steht damit fast nichts mehr im Weg.
Von Sebastian Grüner

  1. Google Chromebooks bekommen virtuelle Arbeitsflächen
  2. Crostini VMs in Chromebooks bekommen GPU-Beschleunigung
  3. Crostini Linux-Apps für ChromeOS kommen für andere Distributionen

Überwachung: Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert
Überwachung
Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert

Videokameras, Wanzen, GPS-Tracker, Keylogger - es gibt viele Möglichkeiten, mit denen Firmen Mitarbeiter kontrollieren können. Nicht wenige tun das auch und werden dafür mitunter bestraft. Manchmal kommen sie aber selbst mit heimlichen Überwachungsaktionen durch. Es kommt auf die Gründe an.
Von Harald Büring

  1. Österreich Bundesheer soll mehr Daten bekommen
  2. Datenschutz Chinesische Kameraüberwachung hält Bus-Werbung für Fußgänger
  3. Überwachung Infosystem über Funkzellenabfragen in Berlin gestartet

    •  /