Auftragshersteller: Foxconn-Arbeiter wegen iPhone-6-Diebstahl verhaftet

Ein Foxconn-Beschäftigter ist wegen Diebstahlverdacht von mehreren Gehäuserückseiten des iPhone 6 verhaftet worden. Das berichtet(öffnet im neuen Fenster) das Wall Street Journal unter Berufung auf die chinesische Lokalzeitung Taihang Daily(öffnet im neuen Fenster) . Der Auftragshersteller hat in China rund 1,2 Millionen Beschäftigte.
Danach soll der Vierzigjährige, der bei Foxconn in Jincheng arbeitete, einer Stadt im Süden der chinesischen Provinz Shanxi, sechs iPhone-Schalen für einen Preis von 6.000 Yuan (760 Euro) verkauft haben.
Der Beschuldigte habe in der Nähe der Fabrik eine Anzeige eines Elektronikmarkts gefunden, die den "Ankauf von Apple-Teile zu hohen Preisen" angeboten habe. Ihm sei für jede iPhone-Hülle ein Preis von 1.000 Yuan geboten worden.
Am 24. Juli 2014 sei es dem Mann gelungen, eine iPhone-6-Rückseite in seiner Tasche aus der Fabrik zu bringen, weil er die Foxconn-Sicherheitskontrolle zur Rush Hour durchschritten habe. Er habe das Gehäuseteil an den Laden in Shenzhen gesandt und die versprochene Belohnung bekommen. Davon ermutigt habe er fünf weitere Schalen gestohlen.
Foxconn habe das Fehlen der Teile jedoch bemerkt und Nachforschungen eingeleitet. Die Polizei habe bei lokalen Kurierdiensten ermittelt und so die Spur zu dem Verdächtigen gefunden.
Im Juni 2011 wurden zwei Foxconn-Arbeiter, die die Abmessungen des iPad 2 an Zubehörhersteller verraten haben sollen, zu Haftstrafen verurteilt .
In Juli 2009 starb ein 25-jähriger Foxconn-Beschäftigter in Shenzhen, nachdem er von Foxconn-Sicherheitskräften wegen eines verschwunden Prototyps des iPhones verhört worden war. Der junge Mann soll Suizid begangen haben, berichteten lokale Medien. Die Verwandten sprachen von Mord.



