Abo
  • Services:

Urteil: Apple soll 502 Millionen US-Dollar an VirnetX zahlen

Apple hat Patente eines anderen Unternehmens missbräuchlich verwendet. So urteilte ein US-Gericht und verlangt vom iPhone-Hersteller, an VirnetX 502 Millionen US-Dollar Schadensersatz zu zahlen.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple unterliegt vor Gericht.
Apple unterliegt vor Gericht. (Bild: Nicolas Asfouri/AFP/Getty Images)

Die Schadensersatzsumme fällt mit 502,5 Millionen US-Dollar gewaltig aus. Diese Summe soll Apple an VirnetX zahlen, wie Bloomberg berichtet. Das als Patentverwerter auftretende Unternehmen wirft Apple vor, mit Diensten wie iMessage und der Telefonie-App Facetime Patente von VirnetX zur sicheren Kommunikation widerrechtlich zu nutzen. Das sah eine Grand Jury im US-Bundesstaat Texas als erwiesen an.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Ludwigsburg
  2. VPV Versicherungen, Stuttgart

Zwischen Apple und VirnetX laufen Patentrechtsstreitigkeiten seit mittlerweile acht Jahren. VirnetX erwirtschaftet den größten Teil seiner Einnahmen mit der Lizenzierung patentierter Technologien. VirnetX reichte 2010 eine Reihe von Klagen ein, in denen behauptet wurde, dass Apples Dienste Facetime, VPN on Demand und iMessage vier VirnetX-Patente verletzt hätten.

Ein Gericht verurteilte Apple im Februar 2016 dazu, an VirnetX 625,6 Millionen US-Dollar Schadenersatz zu zahlen. Zuvor waren zwei Klagen kombiniert worden. Im August 2016 hob ein Bundesrichter das Urteil allerdings auf. Er sah die Gefahr, dass die Verhandlung von zwei Klagen für die Geschworenen zu verwirrend sein könnte. Damit würde Apple unfair behandelt. Der Bundesrichter entschied, dass die beiden Fälle getrennt voneinander neu verhandelt werden müssten.

Aufteilung der Verfahren brachte Apple kein Glück

Im Oktober 2017 sprach dann ein Bundesrichter in Texas VirtnetX 439,7 Millionen US-Dollar Schadenersatz zu. Das waren fast 140 Millionen US-Dollar mehr als die 302,4 Millionen US-Dollar, zu denen Apple ein Jahr zuvor in einem anderen Prozess verurteilt worden war.

VirtnetX-Sprecher Greg Wood nannte das jetzige Urteil "fair und angemessen". Apple verweigerte einen Kommentar.

Offen ist noch, ob das aktuelle Urteil jemals tatsächlich vollstreckt wird. Denn im September 2016 hatte das US-Patentamt vier der VirnetX-Patente für ungültig erklärt. Aber auch hier läuft das Verfahren noch.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,95€
  2. 4,99€
  3. (-79%) 11,49€

JensM 12. Apr 2018

"... vier der VirnetX-Patente für ungültig erklärt. Aber auch hier läuft das Verfahren...

Bizzi 12. Apr 2018

... nehmt doch Apple insolvent und gründet einfach eine neue Firma. Bei den ganzen...

tomate11 11. Apr 2018

So ging es mir auch...


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 3 XL - Test

Das Pixel 3 XL ist eines von zwei neuen Smartphones von Google. Das Gerät soll dank Algorithmen besonders gute Fotos machen - in unserem Test kann Google dieses Versprechen aber nur bedingt halten.

Google Pixel 3 XL - Test Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
    Künstliche Intelligenz
    Wie Computer lernen

    Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
    Von Miroslav Stimac

    1. Informationsfreiheitsbeauftragte Algorithmen für Behörden müssen diskriminierungsfrei sein
    2. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
    3. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär

      •  /