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Ursa: Blackmagic bringt Camcorder mit Wechselsensor

Blackmagic hat auf der Fachmesse NAB 2014 einen Camcorder mit austauschbarem Sensor und Bajonett vorgestellt, der eine Auflösung von 4K ermöglicht. Der Ursa ist mit einem 10 Zoll großen Display und zwei Touchscreens zur Kamerasteuerung ausgerüstet.

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Blackmagic Ursa
Blackmagic Ursa (Bild: Blackmagic)

Blackmagic wildert im Profilager und hat mit dem Ursa einen Schulter-Camcorder vorgestellt, der mit seinem Super-35-Sensor eine Auflösung von 4K erreicht (3.840 x 2.160 Pixel). Der Sensor misst 21,12 x 11,88 mm. Die Sensoreinheit ist mitsamt dem Bajonettanschluss austauschbar, so dass nicht nur andere Objektive genutzt werden können, sondern in Zukunft auch bessere Sensoren. Den Austausch kann der Anwender laut Hersteller selbst vornehmen. Dazu müssen nur vier Schrauben gelöst werden.

  • Blackmagic Ursa (Bild: Blackmagic)
  • Blackmagic Ursa (Bild: Blackmagic)
  • Blackmagic Ursa (Bild: Blackmagic)
  • Blackmagic Ursa (Bild: Blackmagic)
  • Auswechselbare Sensor-Bajonett-Einheit der Blackmagic Ursa (Bild: Blackmagic)
  • Blackmagic Ursa (Bild: Blackmagic)
Auswechselbare Sensor-Bajonett-Einheit der Blackmagic Ursa (Bild: Blackmagic)
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Der Ursa nimmt 4K-Videos mit 23,98/24/25/29,9 und 30 Bildern pro Sekunde auf und speichert das Videomaterial auf zwei CFast-2.0-Karten. Darüber hinaus kann auch in Full-HD mit 60p gefilmt werden. Der Super-35-Sensor soll einen Dynamikumfang von zwölf Blendenstufen aufweisen. Die Kamera nimmt Videos wahlweise in Cinema DNG oder Apples Prores 422 auf.

Die Kontrolle der Aufnahme erfolgt über einen riesigen, 10 Zoll großen, ausklappbaren Bildschirm. Zum Vergleich: Ein iPad Air verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 9,7 Zoll. Darüber hinaus ist der Blackmagic Ursa mit zwei kleineren 5-Zoll-Touchscreens ausgerüstet, über die fast sämtliche Einstellungen vorgenommen werden. Rechtsseitig werden Einstellungen wie Format, Framerate und Verschlusswinkel dargestellt. Dazu kommen eine Timecode-Anzeige, ein animiertes Histogramm zur Prüfung der Pegel, ein Waveform-Monitor mit automatischem Bildlauf und Übersteuerungsindikatoren sowie ein Spectrum Scope zur Prüfung und Feinabstimmung des Fokus.

Der Blackmagic Ursa verfügt über zahlreiche professionelle Anschlüsse wie 12G-SDI, XLR-Audio-In mit 48-Volt-Phantomspeisung sowie einen Ein- und Ausgang für Timecode.

Blackmagic plant, mit drei Modellen des Ursa zu starten. Das Modell mit Canons EF-Anschluss soll rund 5.510 Euro kosten, während für die Variante mit PL-Anschluss 5.970 Euro verlangt werden. Außerdem will Blackmagic eine Variante für Fernsehstudios mit Broadcast-B4-Mount samt ND-Filterrad anbieten, die mit einem anderen Sensor ausgerüstet ist. Als Besonderheit hat Blackmagic ein Modell angekündigt, das nur ein HDMI-Rekorder ist. Daran wird einfach eine DSLR oder eine spiegellose Systemkamera angeschlossen, die ihr Signal ausgibt. Die Kamera misst ohne Objektiv 244,6 x 313,6 x 155,56 mm. Der Body wiegt 7,5 kg.

Blackmagic will die ersten beiden Versionen des Ursa mit EF- und PL-Mount bereits Mitte 2014 auf den Markt bringen, während es zu den anderen Varianten noch keine Angaben gibt.



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charlybelly11 08. Apr 2014

neue Anschlüsse, neue Videoformate ...


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